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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Emsaue (MS-013)

Objektbezeichnung:

NSG Emsaue

Kennung:

MS-013

Ort: Muenster
Kreis: Muenster
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 131,99 ha
Offizielle Fläche: 132,30 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 2009
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20,

- Zur Erhaltung und Wiederherstellung einer durchgehenden, weitgehend
naturnahen Flussauenlandschaft als Hauptachse eines Biotopverbundes
von landesweiter Bedeutung, insbesondere durch Selbstentwicklung,
- Zur Erhaltung, Selbstentwicklung und Foerderung von Lebensgemeinschaften
oder Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter bzw.vom Aussterben
bedrohter, wildlebender Pflanzen- und Tierarten insbesondere von

- Wat-, Wiesen- und Wasservoegeln, Reptilien, Amphibien, Fischen, Libellen
und Wasserinsekten,
- seltenen, zum Teil stark gefaehrdeten Pflanzengesellschaften und Pflanzenarten
der Gewaesser, der Roehrichte, Grossseggenrieder und Hochstaudenfluren,
des Feucht- und Nassgruenlandes, der Magerweide und -wiesen, der Sandtrockenrasen
sowie der natuerlichen Vegetation der Weich- und Hartholzaue,

- Zur Erhaltung und Wiederherstellung einer naturnahen Fliessgewaesserdynamik ein-
schliesslich von naturnahen Steil- und Flachufern, Uferabbruechen, Auskolkungen und
offenen Sand- und Kiesablagerungen, insbesondere durch Selbstentwicklung,
- Aus naturwissenschaftlichen, erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart, Vielfalt, Schoenheit und Unersetzbarkeit
des Gebietes,
- Zum Schutz, zum Erhalt sowie zur Entwicklung der nachstehend aufgeführten Lebensräume mit
ihren typischen Tier- und Pflanzenarten von europäischem Interesse gemäß Anhang I und II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) und der Vogelschutzrichtlinie:

Lebensräume:
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder (91 EO, prioritärer Lebensraum)
- Hartholz-Auenwälder (91 FO)
- Sandtrockenrasen auf Binnendünen (2330)
- Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3150)
- Hartholz-Auenwälder (91 FO)
- Sandtrockenrasen auf Binnendünen (2330)
- Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3150)
- Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260)
- Wacholderbestände auf Zwergstrauchheiden oder Kalktrockenrasen (5130)
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510)
- Übergangs- und Schwingrasenmoore (7140)
- Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen (9190)

Tier- und Pflanzenarten:
- Kammmolch
- Große Moosjungfer
- Eisvogel
- Schwarzspecht
- Nachtigall
- Kiebitz
- Wasserralle
- Zwergtaucher
- Teichrohrsänger
- Wachtelkönig
- Bekassine
- Pirol
- Uferschwalbe
- Waldwasserläufer
- Steinbeißer
- Goppe
- Bachneunauge
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3811-907
  • BK-3912-0085
  • BK-3912-0091
  • BK-3912-0099
  • BK-3912-0319
  • BK-3912-0320
  • BK-3912-0321
  • BK-3912-0322
  • BK-3912-0323
  • BK-3912-911
  • BK-3912-913
Kennung:

BK-3912-0322

Objektbezeichnung:

NSG Große Bree

Link zur Karte: BK-3912-0322
Objektbeschreibung: Im Bereich des nordöstlich von Münster gelegenen Standortübungsplatzes Dorbaum ist die Ems nicht ausgebaut worden und größtenteils ohne direkte menschliche Eingriffe der natürlichen Fliesswasserdynamik ausgesetzt. Das Naturschutzgebiet "Grosse Bree" umfasst den nahezu natürlich erhaltenen Abschnitt der Ems fast vollständig sowie den linksemsischen Auenbereich. Das Gelände innerhalb des Naturschutzgebietes ist deutlich reliefiert mit dem tief eingeschnittenen Flusslauf, zwei Altarmen und flach ausgebildeten Dünen. Die Ems hat sich hier (z.T. bedingt durch die Sohlerosion infolge Ausbaumaßnahmen außerhalb des NSG) um bis zu etwa 8 m eingetieft, die Ufer sind i.d.R. recht steil. Durch Uferabbrüche entstehen an den Prallhängen stellenweise immer wieder neue Steilwände, während die Gleitufer teils flache Sandbänke aufweisen. Ehemals offene Steilwände (früher Brutstätten von Eisvogel und Uferschwalbe) sind mittlerweile jedoch mit Gehölzen weitgehend zugewachsen. In der Ems sind stellenweise dichte Bestände des Kamm-Laichkrautes vorhanden. Im Mittelwasserbereich der Ems stehen ausgedehnte Korbweidengebüsche, die etwa zwei Drittel der Uferböschungen einnehmen; ansonsten prägen eutrophe, ruderalisierte, von Brennesseln dominierte Hochstaudenfluren (stlw. mit viel Drüsigem Springkraut) die Böschungen sowie unmittelbar angrenzende Freiflächen. Entlang der Böschungsoberkante stocken überwiegend 20 - 40 m breite Laubwaldstreifen im geringen bis mittleren Baumholzalter unterschiedlicher Zusammensetzung (vor allem Buche und Bergahorn, seltener Erle und Birke), denen z.T. Gebüsche (u.a. Schlehe, Weißdorn), vorgelagert sind. Im Unterwuchs der Gehölzbestände nehmen Eutrophierungszeiger (bei höheren Grundwasserständen vor allem Brennessel, ansonsten Brombeeren) weite Flächen in Anspruch. In das Naturschutzgebiet wurden zwei Altarme mit einbezogen, von denen der nordwestliche unmittelbar an den Flusslauf angrenzt und bei Hochwässern regelmäßig überschwemmt wird. Dieser Altarm ist weitgehend verlandet und trocknet im Sommer fast vollständig aus, er ist mit einem ausgedehnten Wasserschwadenröhricht, kleinflächig auch mit Erlenbruchwald bestanden. Eine offene Wasserfläche (evtl. durch Entschlammung entstanden) kommt nur im Süden des Altarmes vor. Der südöstliche Altarm liegt außerhalb des derzeitigen Überflutungsbereiches der Ems und besitzt keinerlei Verbindung mehr mit dem Fluss. Der ALtarm ist überwiegend mit Erlenwald sowie Weiden- und Birken-Vorwäldern (B. pendula und B. pubescens) bestanden. In der Krautschicht dominieren Brombeeren und Himbeeren, die ehemaligen Flatterbinsen- und Röhrichtbestände sind verschwunden. Nur vereinzelt treten Feuchtezeiger stärker in Erscheinung, meist im Umfeld verstreut liegender, temporär wasserführender Kuhlen. Im Westen stockt ein stark degenerierter Erlenbruchwald sowie kleinflächig ein stärker vernäßter, artenreicher Weiden-Bruchwald. Weitere temporäre Kleingewässer werden außerhalb der Altarme durch Vertiefung und Verdichtung des Sandbodens auf den Fahrtrassen durch den militärischen Übungsbetrieb immer wieder aufs neue geschaffen. Der emsnahe Auenbereich ist relativ eben und durch Hecken, Gebüsche, Gehölzgruppen, Gehölzsukzessionen und Feldgehölze bereichsweise stark strukturiert. Die ehemalige Ackernutzung ist in den letzten Jahren weitgehend aufgegeben worden, auf den sandigen Böden herrschen jetzt ausgedehnte Brachflächen vor. Lediglich im Nordosten sind noch 3 Ackerflächen vorhanden, die durch eine Hecke voneinander getrennt sind. Im Nordwesten des Gebietes sind zwei Grünlandflächen erhalten. Eine größere Weidefläche befindet sich im Überflutungsbereich der Ems nördlich des Altarmes und wird mit Rindern beweidet. Eine kleine Grünlandfläche westlich des Altarmes oberhalb der Böschung wird mit Schafen beweidet und weist einige Magerkeitszeiger auf. Der emsnahe Auenbereich unterliegt nur einer geringen militärischen Nutzung und ist durch eine ca. 30 m breite, sandige Fahrtrasse von dem militärisch intensiv genutzten Teil des Übungsplatzes getrennt. Der Südosten des Gebietes ist durch einen intensiven militärischen Übungsbetrieb geprägt. Das durch Dünen leicht wellige Gelände wird im Wesentlichen von Gehölzbeständen (v.a. Kiefern, Birken, kleinflächig auch Eichen) eingenommen, die durch zahlreiche Fahrspuren in zahlreiche Teilflächen aufgelöst sind. Bereichsweise sind größere Freiflächen vorhanden, die alle Übergänge von offenen Sandflächen und Sandtrockenrasen über ruderalisierte Trockenrasen und Grünlandbrachen bis hin zu stark verbuschten Trockenrasenflächen aufweisen. Zu den wertbestimmenden Merkmalen des NSG zählen der für die gesamte Ems einzigartige, naturnahe, unverbaute, mäandrierende Flussverlauf mit charakteristischen Prall- und Gleithängen und ausgedehnten Korbweidengebüschen, die naturnahen nährstoffreichen Stillgewässerstrukturen (Altwasser, Tümpel) mit typischer Ufervegetation und ausgedehnten Röhrichten und schließlich die für den Naturraum beispielhaft ausgebildeten Sandtrockenrasen, die zusammen mit weiteren ausgedehnten Beständen auf dem Übungsgelände außerhalb des Naturschutzgebietes zu den größten und wertvollsten im Münsterland zählen. Die floristischen Besonderheiten konzentrieren sich auf Arten der Sandtrockenrasen, die sich durch einen hohen Vollständigkeitsgrad auszeichnen. Die Trockenrasen sind gleichzeitig Lebensraum einer wärmeliebenden, hoch spezialisierten Entomofauna. Als herausragende Tierarten sind Laubfrosch und Knoblauchkröte (außerhalb des NSG laicht auch regelmäßig die Kreuzkröte) , Ringelnatter und Zauneidechse, Eisvogel, Heidelerche (Teilrevier; Vorkommen v.a. außerhalb NSG), Nachtigall und Pirol, seltene Heuschrecken und Tagfalter sowie eine sehr artenreiche, für Westfalen einmalige, durch viele gefährdete Arten ausgezeichnete Stechimmenfauna anzuführen. Für die Heidelerche ist der Übungsplatz das einzige Vorkommen in Münster und Umgebung. Der gesamte Übungsplatz beherbergt eine der größten Zauneidechsenpopulationen des Münsterlandes. Knoblauchkröte und Laubfrosch sind in ihrem Bestand mittlerweile ganz erheblich gefährdet. Als wesentliche Beeinträchtigungen und Gefährdungen des NSG sind großflächige Eutrophierungserscheinungen durch Brennessel (Uferböschungen, Feuchtbrachen und Feuchtwälder) und Brombeere (Kiefern- und Eichenwälder, Magerrasen), das Brachliegen und die damit verbundene zunehmende Ruderalisierung und Verbuschung von Grünland- und Magerrasenflächen sowie die seit Jahren zu beobachtende zunehmende Austrocknung und Degenerierung von Feuchtwäldern und Kleingewässerstandorten innerhalb der Altarme zu nennen. Letzteres ist möglicherweise im Zusammenhang mit der Trinkwassergewinnung am Rande des Übungsplatzes zu sehen. Nach dem einige Jahre zurückliegenden Abzug von Kettenfahrzeugen aus der benachbarten Kaserne werden Trockenrasen kaum noch befahren mit der Folge, dass die für seltene und spezialisierte Arten notwendigen dynamischen Prozesse und offenen Bodenstellen mit Pioniergesellschaften und frühen Sukzessionsstadien drastisch abgenommen haben. Der Südteil des Gebiet ist an den übungsfreien Tagen einem deutlichen Erholungsdruck unterworfen, hier sind viele Motocrossfahrer anzutreffen. Aufgrund seines besonderen Strukturreichtums und der reichen Ausstattung an emsauentypischen Biotopstrukturen sowie der geringen Erschließung und Störungsfrequenz ist das Gebiet ein zentraler Baustein des landesweit herausragenden Flusskorridors Emsaue im Münsterland.
Kennung:

BK-3912-911

Objektbezeichnung:

NSG Emsaue <WAF 29: Teilbereich noerdlich Telgte>

Link zur Karte: BK-3912-911
Objektbeschreibung: Ca. 10 km langer Abschnitt der Emsaue nördlich Telgte. Das Flussbett ist in Telgte und im mittleren Abschnitt naturfern ausgebaut und wird von Regelprofilboeschungen bestimmt. Örtlich finden sich in der Ems Unterwasser- und Schwimmblattvegetation sowie Uferhochstauden- und kleine Roehrichtzonen, nördlich der Bahnlinie Münster-Osnabrück sowie östlich der Klatenberge existieren noch naturnahe, z.T. stark mäandrierende Flussabschnitte mit Prall- und Gleithängen und z.T. gut ausgeprägten Steilwänden. Hier befinden sich Brutvorkommen von Eisvogel und Uferschwalbe, im Bereich der sandigen Gleithänge besteht Brutverdacht hinsichtlich des Flussregenpfeifers (STAWA, 1990). Nördlich der Bahnlinie Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Dickschaligen Kugelmuschel und der gefaehrdeten Kleinen Flussmuschel (nordeurop. Rasse, STAWA 1990). In diesen Abschnitten sind zudem besonders gut ausgeprägte, bis zu 10 m hohe, bewaldete Auenkanten ausgebildet, an deren Fuss lokal kleine Erlenbruchwaldreste sowie zwei durch Hangquellen bzw. Hangdruckwasser gespeiste Sümpfe bzw. Flutmulden mit Röhricht und Gross-Seggenriedern liegen (östlich der Füstruper Berge und nördlich des Waldfriedhofes Lauheide). Sie gehen zum Teil unmittelbar in alte Eichen-Hainbuchenwaldreste, Wallhecken oder schmale Buchenaltholzreste auf den Talrandböschungen über. An der Auenböschung am Fuss der Klatenberge stocken Kiefernforste und kleine Birken-Eichenwaldreste, deren Säume aus Sandmagerrasen bestehen. Ein größerer, gut ausgebildeter, alter Eichen-Hainbuchenwald bei Haus Langen mit artenreicher, naturnaher Strauch- und Krautschicht wurde in 2000 überwiegend kahlgesschlagen. Im Norden grenzt eine sumpfige Talmulde an, die von einem kleinen, mäandrierenden Bach durchflossen wird und von einem Erlenauwald bzw. Erlenbruchwald begleitet wird. Zwei flache Grabenabschnitte im Wald mit z.T. nur temporaer Wasser führenden Altwassern sind mit Schlankseggenriedern und einem Erlenbruchwaldfragment bewachsen. Der Ackeranteil in der Aue liegt bei etwa 40 %. Größere zusammenhängende Grünlandflächen finden zwischen Waldfriedhof und der Bahnlinie sowie südöstlich Haus Langen, die Aue ist jedoch insgesamt durch Hecken, Baumreihen- und -gruppen, Gräben und kleine Waldreste noch reich strukturiert. Mehrere Altarme und -wasser beidseits der Ems sind z.T. noch an den Fluss angebunden, z.T. abgeschnitten. Die meisten von ihnen liegen in kleinen Waldresten, häufig Pappelbeständen, z.T. auch Eichenauwaldresten. Durch die Beschattung sind Schwimmblatt- und Röhrichtgesellschaften nur lokal und meist spärlich ausgebildet. Der 900 m lange "Eisenbahnaltarm" nördlich der Bahnlinie ist von alten Baumweiden und Weidengebuesch, Eichenauenewald im Innenbogen und auf der Nordseite von einem kleinen Erlenbruchwaldrest gesäumt. Die ehemalige Altarmschlinge "Ringemanns Hals" westlich Haus Langen wird wieder von der Ems durchflossen, am Aussenufer des unterstromigen Abschnittes stockt ein kleiner lEschen-Eichenauenwaldrest. Verlandete Altarmrinnen mit Roehrichtbestaenden, Feucht- und Nassweiden existieren noch nordwestlich des Waldfriedhofes und nahe Telgte. Im Ortsbereich Telgte beidseits der Ems Parkanlage mit extensiven Rasenflächen, altem Baumbestand, Eichenwaldrest und Hecken. Ein Sandtrockenrasen am Gleitufer der Emsschleife suedlich Haus Langen liegt brach und ist in weiten Bereichen verbuscht. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62-Biotoptypen vor: - Auenwald (AB7, AE2, AC5) - Bruchwald (AC4) - Roehrichte (CF2) - naturnahe und unverbaute Bach- und Flussabschnitte (FO2, FM5) - natuerliche und naturnahe stehende Gewaesser (FD, FC0) - Quellbereiche (FK2) - Suempfe (CD1) - Nass- und Feuchtgruenland (EC1, EE3) - Trockenrasen (DC0), - Magergruenland (ED2, EE4)
Kennung:

BK-3912-913

Objektbezeichnung:

NSG Emsaue <WAF 29: Teilbereich noerdlich Telgte> (siehe unter Bemerkungen)

Link zur Karte: BK-3912-913
Objektbeschreibung: Ca. 10 km langer Abschnitt der Emsaue noerdlich von Telgte. Das Flussbett ist in Telgte und im mittleren Abschnitt naturfern ausgebaut und wird von gemaehten Regelprofilboeschungen bestimmt. Oertlich finden sich in der Ems Unterwasser- und Schwimmblatt- vegetation sowie Uferhochstauden- und kleine Roehrichtzonen, Noerdlich der Bahnlinie Muenster-Osnabrueck sowie oestlich der Klatenberge existieren aber noch naturnahe, z.T. stark maeandrierende Flussabschnitte mit Prall- und Gleithaengen und z.T. gut ausgepraegten Steilwaenden. Hier befinden sich Brutvorkommen von Eisvogel und Uferschwalbe, im Bereich der sandigen Gleithaenge besteht Brutverdacht hinsichtlich des Flussregenpfeifers (STAWA, 1990). Noerdlich der Bahnlinie Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Dickschaligen Kugelmuschel und der gefaehrdeten Kleinen Flussmuschel (nordeurop. Rasse, STAWA 1990). In diesen Abschnitten sind zudem besonders gut ausgepraegte, bis zu 10 m hohe, bewaldete Auenkanten ausgebildet, an deren Fuss lokal kleine Erlenbruchwaldreste sowie zwei durch Hangquellen bzw. Hangdruckwasser gespeiste Suempfe bzw. Flutmulden mit Roehricht und Gross-Seggen- riedern liegen (oestlich der Fuestruper Berge und noerdlich des Waldfriedhofes Lauheide). Sie gehen zum Teil unmittelbar in alte Eichen-Hainbuchenwaldreste, Wallhecken oder schmale Buchenaltholzreste auf den Talrandboeschungen ueber. An der Auenboeschung am Fuss der Klatenberge stocken Kiefernforste und kleine Birken-Eichenwaldreste, deren Saeume aus Sandmagerrasen bestehen. Ein groesserer, besonders gut ausgebildeter, alter Eichen-Hainbuchenwald mit artenreicher, naturnaher Strauch- und Krautschicht existiert noch bei Haus Langen. Im Nordbereich wird er von einem kleinen, maeandrierenden Bach durchflossen. In der flachen, sumpfigen Talmulde stockt ein intakter Erlenauwald. Zwei flache Grabenabschnitte im Wald mit z.T. nur temporaer Wasser fuehrenden Altwassern sind mit Schlankseggenriedern und einem Erlenbruchwaldfragment bewachsen. Die Aue wird von Ackerflaechen dominiert. Sie enthaelt nur noedlich des Waldfriedhofes, suedlich der Bahnlinie und bei Telgte noch groessere, zusammenhaengende Gruenlandflaechen, ist jedoch durch Hecken, Baumreihen- und -gruppen, Graeben und kleine Waldreste noch reich strukturiert. Mehrere Altarme und -wasser beidseits der Ems sind z.T. noch an den Fluss angebunden, z.T. voellig abgeschnitten. Die meisten von ihnen liegen in kleinen Waldresten, haeufig Pappelbestaenden, z.T. auch Eichenwaldresten. Durch die Beschattung sind Schwimmblatt- und Roehrichtgesellschaften nur lokal und spaerlich ausgebildet. Der 900 m lange "Eisenbahnaltarm" noerdlich der Bahnlinie ist von alten Baumweiden und Weidengebuesch, am N-Bogen von einem Erlenstangenforst dicht gesaeumt. An der Altarmschlinge "Ringemanns Hals" westlich Haus Langen vorherrschend Pappelbestaende mit natur- naher Strauchschicht. Am Aussenufer des unterstromigen Abschnittes stockt ein Eschen-Eichenauenwaldrest. Der Altarm ist durch Naehrstoffeintrag aus angrenzenden Ackerflaechen, Freizeitnutzung und durch fischereiliche Aktivitaeten bereichsweise stark gestoert. Suedlich des Altarmes liegt ein Fischteich mit Fischzucht- einrichtungen. Verlandete Altarmrinnen mit Roehrichtbestaenden, Feucht- und Nassweiden existieren noch nordwestlich des Waldfriedhofes und nahe Telgte. Im Ortbereich Telgte beidseits der Ems Parkanlage mit extensiven Rasenflaechen, altem Baumbestand, Eichenwaldrest und Hecken. Ein Sandtrockenrasen am Gleitufer der Emsschleife suedlich Haus Langen liegt brach und ist in weiten Bereichen verbuscht. Im Gebiet kommen folgende Paragraph 62-Biotoptypen vor: - Auenwald (AB7, AE2, AC5) - Bruchwald (AC4) - Roehrichte (CF2) - naturnahe und unverbaute Bach- und Flussabschnitte (FO2, FM5) - natuerliche und naturnahe stehende Gewaesser (FD, FC0) - Quellbereiche (FK2) - Suempfe (CD1) - Nass- und Feuchtgruenland (EC1, EE3) - Trockenrasen (DC0), - Magergruenland (ED2, EE4)
Kennung:

BK-3811-907

Objektbezeichnung:

NSG-Emsaue zwischen Greven-Fuestrup und Emsdetten (Kreis Steinfurt)

Link zur Karte: BK-3811-907
Objektbeschreibung: Die Ems verläuft ausgebaut und begradigt in einer überwiegend landwirtschaftlich genutzten, unterschiedlich breiten Aue. Begrenzt wird die Aue durch bewaldete Dünenzüge, teilweise mit Gehölzen bestandenen Terrassenkanten oder wie bei Greven durch Deiche. Die Aue wird von Bundesstraßen, Landstraßen und vom Dortmund-Emskanal gequert. Die Ufer der Ems sind mit Steinpackungen befestigt. Bei Saerbeck und an der Einmuendung des Menningbaeumer Baches sind unbegradigte Flussschleifen mit Pralluferboeschungen und Strauchweidensaeumen erhalten. In diesem Bereich (Posberg) ist die Emsaue noch stark der Überschwemmungsdynamik unterworfen, das Gebiet zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Kleinrelief aus. Im uebrigen sind die Uferboeschungen mit nitrophilen Uferhochstauden und Glatthaferwiesen bewachsen. Im Bereich der Mittelwasserlinie sind stellenweise schmale Rohrglanzgrasroehrichte ausgebildet. Lokal sind kleinflächig Teichrosen-, Igelkolben- und Pfeilkrautbestände anzutreffen. Wasserpflanzen und Ufergehoelze fehlen weitgehend. Nur kurzstreckig kleinere Pappelforste oder -reihen auf der oberen Boeschungskante. In der Aue dominieren Ackerflaechen, die meist unmittelbar ans Flussufer grenzen. Größere zusammenhängende Grünlandflächen sind noch zwischen Saerbeck und Emsdetten anzutreffen, sie werden überwiegend intensiv genutzt. In diesem reliefreichen Auenabschnitt sind aber auch die höher gelegenen Flächen in Acker umgewandelt worden. Die vorkommenden Waldreste in der Aue setzen sich überwiegend aus Eichen, Buchen, Hainbuchen zusammen, örtlich wurden Pappeln aufgeforstet. Östlich der Autobahn bei Greven ist ein größerer Eichen-Buchenwald ausgeprägt. Als besonders wertbestimmende Lebensräume und Strukturelemente in der Aue sind die zahlreichen abgeschnittenen Flußschleifen zu nennen, die unterschiedlich ausgeprägt sind. Einige ehemalige Flußschleifen werden als Grünland genutzt, diese Flächen werden meist von einem Graben mit Wasserschwaden-Röhricht und Mädesüßfluren durchflossen. Südwestlich von Gimbte sind in ehemaligen Flußschlingen Naßwiesen entwickelt, die teilweise brach liegen mit aufkommendem Weidengebüsch. Im östlichen Teil der Altarmschlinge ist ein Birkenwald mit Eichen und Erlen mit Brombeere und Brennessel entwickelt. Ebenfalls als Nassbrachen sind Altarmschlingen südlich von Greven ("Schoeneflieht") ausgeprägt, Brennessel, Rohrglanzgras und Mädesüß dominieren. Andere Altarme sind als Altwasser erhalten (selten noch an die Ems angebunden) und weisen Schwimmblattvegetation, Röhrichtsäume und Wasserpflanzen auf. Stellenweise sind Ufergehölze (auch Silberweiden) und Weidengebüsche an den Altwassern anzutreffen. Südlich Saerbeck ist eine große Schlinge der Alten Ems zu etwa einem Drittel verlandet und es hat sich ein Weidenauwald entwickelt. Einige Altwasser liegen in Waldbeständen (Eichen-Hainbuchen-Pappel-Bestände). Bei Hochwasser werden die Altarmschlingen häufig noch überflutet, auch wenn sie keinen Anschluss an die Ems mehr haben. Die Altwasser werden teilweise als Angelteiche oder als Viehtränken genutzt. Östlich von Emsdetten kommen teilweise mosaikartig auftretend gut ausgebildete Naßbrachen, Feuchtwiesen und Röhrichte in einer Flutrinne der Ems vor. Darüber hinaus treten vereinzelt Feuchtwiesen und feuchte und nasse Grünlandbrachen in der Emsaue auf. Die in die Ems mündenden Nebenbäche sind ebenfalls überwiegend begradigt, verlaufen durch Ackerflächen, weisen brennessselreiche Uferstaudenfluren auf oder werden von Ufergehölzen, teilweise alten Erlensäumen, insbesondere bei unverbauten Bachufern, begleitet. Südlich Saerbeck mündet der unbegradigte, mäandrierende Mühlenbach mit Auskolkungen und Uferabbrüchen in die Ems ein. Er ist von Schwarzerlen, Eschen, Bruchweiden und streckenweise von Pappelforsten dicht gesäumt. Im Pappelforst ist ein Mosaik aus Großseggenried, Schilfbestand und Waldsimsensumpf ausgeprägt. In den Randzonen dominiert die Brennessel. Im Norden grenzt an den Mühlenbach eine Feuchtwiese an. Südöstlich Gimbte sind durch Sandabgrabungen zwei große Seen entstanden. Der südliche See liegt eingezäunt im Wasserschutzgebiet und weist einen Weidengebüschsaum auf. Der nördliche See wird als Badesee genutzt, seine Ufer sind überwiegend ohne Ufervegetation.
Kennung:

BK-3912-0321

Objektbezeichnung:

NSG Emsaue (Stadt Münster)

Link zur Karte: BK-3912-0321
Objektbeschreibung: Das am nördlichen Stadtrand von Münster gelegene Gebiet umfasst in drei Teilabschnitten den Lauf der Ems sowie die linksemsischen Auenbereiche von der Gemeindegrenze Telgte im Osten bis zur Kanal-Überführung im Westen. Im Westen ist der Unterlauf der Werse mitsamt der Aue in das Gebiet einbezogen. 1) Östlicher Teilabschnitt Der östliche Teilabschnitt erstreckt sich auf ca. 2 km Länge östlich des NSG "Große Bree" bis zur Einmündung des angebundenen Altarmes "Ringemanns Hals". Die Ems ist in diesem Abschnitt begradigt und eingetieft, die Aue oftmals relativ schmal. Die Sohle und Ufer sind sandig, bereichsweise sind Uferabschnitte mit Steinen gesichert. Im Westen wird der Fluss von einer Eisenbahn- und einer Fußgängerbrücke überspannt. Hier sind in den Fluss naturnahe Sohlschwellen eingezogen, so dass dort die Strömung des ansonsten langsam fließenden Gewässers deutlich beschleunigt ist. In der Ems sind dichte Herden der Wasserpest und des Kamm-Laichkrautes verbreitet, am Gewässerrand z.T. schmale Fließgewässer-Röhrichte. Im Mittelwasserbereich stocken oftmals Weidengebüsche, die bereichsweise auch die gesamte Uferböschung einnehmen. Insbesondere im Süden grenzt an die Böschung z.T. unmittelbar eine Gehölzreihe an. Ansonsten werden die mäßig steilen, bis 4 m hohen Uferböschungen von ruderalisierten Hochstaudenfluren eingenommen, in denen sich in den letzten Jahren das Drüsige Springkraut stark ausgebreitet hat. Am Westufer sind zwei Altarme vorhanden, von denen der nördliche im Rahmen der Umsetzung des Ems-Auen-Schutzkonzeptes wieder an den Fluss angebunden wurde. Das begradigte Zwischenstück wurde aufgehöht, so dass es nur noch bei Hochwasser überströmt wird. In diesem ca. 300 Meter langen Abschnitt ist der Flusslauf relativ naturnah ausgebildet mit naturnahen Strukturelementen wie Steilufern, frischen Uferabbrüchen (dort auch eine Uferschwalben-Kolonie) und flachen Uferbereichen. Die Ufer sind nahezu komplett mit Weidengebüschen bewachsen. Der zweite Altarm ist komplett von der Ems abgebunden und verfügt nur über einen grabenartigen Ablauf im Nordwesten. Die Halbinsel zwischen Altwasser und Flusslauf wird von einem mit alten Bäumen durchsetzten Gebüsch eingenommen. Die Uferböschungen sind fast vollständig mit Weidengebüschen bestockt. Im Wasser wachsen stellenweise Teichrosen, am Ufer lokal Röhrichtbestände. Im Osten grenzt an das Altwasser eine feuchte, teilweise ruderalisierte Brachfläche an, in der einige alte, z.T. abgestorbene Bäume stocken. Am Ostrand des Gebietes mündet der ehemalige und jetzt ebenfalls wieder angebundene Altarm "Ringemanns Hals" in die Ems ein. Die beiden Altarme am Westufer liegen in einer größeren Grünlandfläche, die überwiegend als Mähweide genutzt werden und oftmals ein ausgeprägtes Kleinrelief aufweisen. Das Grünland wird nach Westen durch die bis 4 Meter hohe, mit Gehölzen bestockte Auenböschung begrenzt. Im Südosten wird die schmale Aue durch flach ausgezogene Böschungen begrenzt und teils von Acker, teils von Grünlandbrachen eingenommen. An den Parzellengrenzen z.T. alte Hecken und Wallhecken (z.T. frisch auf den Stock gesetzt), östlich der an das NSG angrenzenden Kläranlage wurde eine kleine Grünlandbrache aufgeforstet. 2) Mittlerer Teilabschnitt Der mittlere Teilabschnitt umfasst die relativ breite Aue zwischen dem NSG "Große Bree" und der L587 ("Schiffahrter Damm") auf einer Flusslänge von ca. 2,2 km incl. dem Unterlauf der Werse und angrenzender Auenbereiche. Die Aue ist im Osten als Standortübungsplatz, im Westen als Wassergewinnungsgebiet ausgewiesen. Die Ems ist im Westen deutlich begradigt und eingetieft, die Ufer oftmals mit Steinen befestigt. Der abgeschnittene Flusslauf ist im Wassergewinnungsgebiet als Altarm erhalten (s.u.), der westliche Teil des alten Emslaufes ist durch die Begradigung zum Unterlauf der Werse geworden. Die gleichförmigen Uferböschungen der Ems werden hier von zumeist ruderalisierten Hochstaudenfluren und nur wenigen Gehölzen eingenommen. Nach Osten wird der Lauf der Ems zunehmend stärker gewunden und weist zumeist beidseitig einen geschlossenen Ufergehölzsaum auf. An die Uferböschung grenzt ein 20 - 50 Meter breiter Laubwaldstreifen an, überwiegend aus Bergahorn und Buche aufgebaut wird. Ganz im Osten ist der hier stark eingetiefte Fluss naturnah erhalten mit Steilufern, frischen Abbruchkanten und ausgeprägten Gleitufern mit z.T. breiten Sandbänken. Die Aue wird im Osten als Weidegrünland genutzt, das oftmals ein ausgeprägtes Kleinrelief aufweist und durch Hecken und Baumreihen gegliedert ist. Randbereiche des Grünlandkomplexes sind brachgefallen und z.T. mit Laubgehölzen aufgeforstet worden. Der mittlere Bereich bis zum Altarm ist sehr strukturreich und wird überwiegend von jüngeren Aufforstungen (v.a. Eichen), mittelalten Feldgehölzen (v.a. Bergahorn, Fichte), alten Hecken und Baumreihen, Gebüschen und oftmals ruderalisierten und verbuschenden Grünlandbrachen sowie kleinen Grünlandflächen eingenommen. Eingebunden ist eine Ackerfläche. Dieser Bereich wird nach Süden durch eine ausgeprägte Auenböschung begrenzt. Der Altarm im Westen ist durch Erddämme in 3 Abschnitte geteilt und wird für die Wassergewinnung genutzt. Die Gewässer besitzen z.T. eine gut ausgebildete Unterwasservegetation und schmale Röhrichtfragmente sowie kleine Weidengebüsche. Im Nordosten schließen sich zwei künstlich angelegte Wasserbecken an, die nur temporär geflutet werden und von einer geschlossenen Grasnarbe bedeckt sind. Zwischen Altarm, Werse und Ems erstreckt sich eine strukturarme Agrarlandschaft, die nur durch Einzelbäume und eine jüngere Baumreihe gegliedert ist. Der größte Teil wird von Mähgrünland eingenommen (überwiegend artenarme Neueinsaaten, stellenweise besser ausgebildete Glatthaferwiesen). Im Nordwesten ist eine flache Flutmulde mit Feuchtezeigern vorhanden, die Böschung ist mit ruderalisierten Hochstaudenfluren bewachsen. Nur ein kleiner Teil wird noch als Acker genutzt. Der Unterlauf der Werse weist über weite Strecken einen gewundenen bis stark gewundenen Lauf auf, ist allerdings i.d.R. mehrere Meter eingetieft. Oftmals finden sich naturnahe Sohl- und Uferstrukturen wie Steilufer und Uferabbrüche, Auskolkungen und Auflandungen. Selten sind die Ufer mit Steinschüttungen gesichert. Die zumeist steilen Uferböschungen sind zumeist mit Weidengebüschen bestockt, denen sich teilweise landseitig Baum- und Gehölzreihen anschließen. Die Aue wird nach Westen durch eine markante Böschung begrenzt, die v.a. im Süden mit einem alten Baumbestand bestockt ist. Im Norden wurde unmittelbar an der Einmündung in die Ems eine Laubholzaufforstung angelegt. Die übrige Aue wird fast vollständige als Grünland genutzt, das z.T. brach gefallen und dann ruderalisiert ist. Nur im Süden liegt eine kleine Ackerfläche. Die episodisch überflutete Aue weist ein ausgeprägtes Relief mit einigen Flutmulden auf, im Grünland stocken einige alte Bäume und Strauchgruppen. Im Süden wird eine Teilfläche als Bogen-Schießplatz genutzt, der durch Gehölzanpflanzungen reicher strukturiert ist. Am Fuße der Auenböschung befindet sich ein kleines Wochenendhaus. 3) Westlicher Teilabschnitt Der westliche Teilabschnitt umfasst den ca. 450 m langen Abschnitt der Ems zwischen der L587 ("Schiffahrter Damm") und dem alten Bauwerk der Kanal-Überführung. Die Ems ist hier stark ausgebbaut und bis 4 Meter eingetieft, die gleichförmigen Böschungen (z.T. mit einer mehrere Meter breiten, abgesetzten Berme) sind mit ruderalisierten Hochstaudenfluren bewachsen. Nur selten sind einzelne Weidengebüsche vorhanden. Das Gebiet ist mit seinem Strukturreichtum und der Vielzahl auentypischer Lebensräume ein herausragender Baustein im landesweit bedeutsamen Verbundkorridor der Emsaue.
Lebensraumtypen:
  • Duenen mit offenen Grasflaechen mit Corynephorus und Agrostis [Duenen im Binnenland] <2330> (2,34 ha)
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (0,52 ha)
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (6,33 ha)
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,19 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (3,00 ha)
  • Alte bodensaure Eichenwaelder auf Sandebenen mit Quercus robur <9190> (2,00 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (1,56 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (12,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (0,71 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Gehoelzstrukturen <NB00-ung.> (0,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (16,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (7,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (3,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (0,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (1,71 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (44,50 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (1,11 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (7,02 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (1,81 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (7,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete vegetationsarme Sand-, Kies- oder Schotterflaechen und Rohboeden (nicht FFH-LRT) <NGF0> (3,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete vegetationsarme Sand-, Kies- oder Schotterflaechen <NGF0-ung.> (0,20 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (3,00 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (0,15 ha)
  • Eichenwald <AB0> (10,00 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (71,07 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (13,98 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (3,75 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (13,98 ha)
  • Erlenwald <AC0> (4,50 ha)
  • Erlenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AC1> (17,88 ha)
  • Birkenwald <AD0> (4,00 ha)
  • Eichen-Birkenmischwald <AD1> (13,98 ha)
  • Pappelwald <AF0> (3,75 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (16,28 ha)
  • Pappelwald auf Auenstandort <AF2> (25,23 ha)
  • Sonstiger Laubmischwald einheimischer Arten (ein Art dominat) <AG1> (0,15 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (20,88 ha)
  • Kiefernwald <AK0> (12,75 ha)
  • Kiefernmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AK1> (4,19 ha)
  • Wald aus seltenen Nadelbaumarten <AL0> (0,15 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (7,00 ha)
  • Kahlschlagflaeche <AT1> (3,75 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (16,00 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (24,38 ha)
  • Wallhecke <BD1> (4,30 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (19,38 ha)
  • Baumhecke, ebenerdig <BD6> (0,50 ha)
  • Ufergehoelz <BE0> (7,80 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (18,38 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (13,98 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (0,20 ha)
  • Baumreihe <BF1> (18,88 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (4,40 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,20 ha)
  • Grossseggenried <CD0> (13,98 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (13,98 ha)
  • Fettwiese <EA0> (77,72 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (3,00 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (11,00 ha)
  • Fettweide <EB0> (312,48 ha)
  • Magerweide <ED2> (0,52 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (60,96 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (3,50 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (6,50 ha)
  • Altarm, Altwasser <FC0> (3,75 ha)
  • Altarm (angebunden) <FC1> (3,75 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <FC2> (1,70 ha)
  • Teich <FF0> (17,88 ha)
  • Abgrabungsgewaesser <FG0> (27,96 ha)
  • Absetz- und Klaerbecken <FJ1> (1,00 ha)
  • Tieflandbach <FM5> (17,73 ha)
  • Graben <FN0> (14,13 ha)
  • Graben mit extensiver Instandhaltung <FN3> (3,75 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (83,40 ha)
  • Vegetationsarme Sandflaechen <GF2> (3,00 ha)
  • Acker <HA0> (572,94 ha)
  • Wildacker <HA2> (0,30 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (7,40 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (3,90 ha)
  • Obstanlage <HK0> (3,90 ha)
  • Park, Gruenanlage <HM0> (3,90 ha)
  • Sport- und Erholungsanlage mit geringem Versiegelungsgrad <HU2> (1,00 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (5,25 ha)
  • Trockener (frischer) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KB0> (11,25 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (3,75 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (13,98 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (3,75 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <xAB2> (2,00 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <xAQ1> (3,75 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <xEA1> (3,75 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (0,19 ha)
  • Eichen-Auenwald <yAB7> (0,74 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (4,13 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <yAC5> (0,15 ha)
  • Weiden-Auenwald <yAE2> (0,15 ha)
  • Weiden-Bruchwald <yAE3> (0,48 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (3,75 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (3,90 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (3,75 ha)
  • Roehrichtbestand niedrigwuechsiger Arten <yCF1> (13,98 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (1,85 ha)
  • Silikattrockenrasen <yDC0> (3,90 ha)
  • Straussgrasrasen <yDC3> (0,20 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (28,16 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (14,13 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (3,95 ha)
  • Magerweide <yED2> (3,90 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (32,72 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <yEE4> (3,90 ha)
  • Altarm, Altwasser <yFC0> (0,15 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <yFC2> (3,75 ha)
  • stehendes Kleingewaesser <yFD0> (17,99 ha)
  • Tuempel (periodisch) <yFD1> (17,73 ha)
  • Sicker-, Sumpfquelle <yFK2> (0,15 ha)
  • Bach <yFM0> (13,98 ha)
  • Tieflandbach <yFM5> (0,15 ha)
  • Tieflandfluss <yFO2> (17,39 ha)
  • Eichen-Auenwald <zAB7> (3,75 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (3,75 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (19,29 ha)
  • Eschenwald auf Auenstandort <zAM3> (3,75 ha)
  • Silikattrockenrasen <zDC0> (0,70 ha)
  • Straussgrasrasen <zDC3> (1,64 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <zFC2> (18,25 ha)
  • Altarm (angebunden, nicht durchstroemt) <zFC3> (13,98 ha)
  • Tieflandbach <zFM5> (13,98 ha)
  • Tieflandfluss <zFO2> (6,33 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
  • Baumpieper (Anthus trivialis) <RL 3>
  • Eisvogel (Alcedo atthis) <RL *>
  • Feldsperling (Passer montanus) <RL 3>
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos) <RL 0>
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) <RL 2>
  • Gemeine Flussmuschel (Unio crassus) <RL 1>
  • Grasfrosch (Rana temporaria) <RL *>
  • Graureiher (Ardea cinerea) <RL *>
  • Gruenspecht (Picus viridis) <RL *>
  • Heidelerche (Lullula arborea) <RL 3S>
  • Kammmolch (Triturus cristatus) <RL 3>
  • Kiebitz (Vanellus vanellus) <RL 3S>
  • Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae) <RL 3>
  • Kleinspecht (Dryobates minor) <RL 3>
  • Kreuzkroete (Bufo calamita) <RL 3>
  • Kuckuck (Cuculus canorus) <RL 3>
  • Laubfrosch (Hyla arborea) <RL 2S>
  • Maeusebussard (Buteo buteo) <RL *>
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos) <RL 3>
  • Pirol (Oriolus oriolus) <RL 1>
  • Rebhuhn (Perdix perdix) <RL 2S>
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus) <RL 3S>
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius) <RL *S>
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus) <RL V>
  • Turmfalke (Falco tinnunculus) <RL VS>
  • Turteltaube (Streptopelia turtur) <RL 2>
  • Uferschwalbe (Riparia riparia) <RL VS>
  • Waldkauz (Strix aluco) <RL *>
  • Waldohreule (Asio otus) <RL 3>
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis) <RL 2>
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Hornkraut (Cerastium arvense)
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Minze (Mentha arvensis)
  • Acker-Schachtelhalm (Equisetum arvense (subsp. arvense))
  • Acker-Schoeterich (Erysimum cheiranthoides (subsp. cheiranthoides))
  • Acker-Stiefmuetterchen (Viola arvensis)
  • Acker-Vergissmeinnicht (Myosotis arvensis)
  • Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Ampfer-Knoeterich (Persicaria lapathifolia)
  • Arznei-Baldrian Sa. (Valeriana officinalis agg.)
  • Arznei-Thymian (Thymus pulegioides)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufgeblasenes Leimkraut (Silene vulgaris)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Ausdauernder Knaeuel (Scleranthus perennis (subsp. perennis))
  • Bach-Quellkraut (Montia fontana)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Sandknoepfchen (Jasione montana (subsp. montana))
  • Besenginster (Cytisus scoparius)
  • Besenheide (Calluna vulgaris)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blasen-Segge (Carex vesicaria)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Braune Segge (Carex nigra)
  • Breit-Wegerich (Plantago major)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Merk (Sium latifolium)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brennender Hahnenfuss (Ranunculus flammula (subsp. flammula))
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Bruch-Weide (Salix fragilis)
  • Busch-Windroeschen (Anemone nemorosa)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dornige Hauhechel (Ononis spinosa (subsp. spinosa))
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Dreifurchige Wasserlinse (Lemna trisulca)
  • Dreinervige Nabelmiere (Moehringia trinervia)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Dunkle Koenigskerze (Verbascum nigrum (subsp. nigrum))
  • Echte Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echte Kamille (Matricaria recutita)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Hirtentaeschel (Capsella bursa-pastoris)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perfoliatum)
  • Echtes Labkraut (Galium verum (subsp. verum))
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Echtes Tausendgueldenkraut (Centaurium erythraea)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Einjaehriger Knaeuel (Scleranthus annuus)
  • Einjaehriges Rispengras (Poa annua)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Faulbaum (Frangula alnus (subsp. alnus))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Feld-Hainsimse (Luzula campestris (subsp. campestris))
  • Feld-Klee (Trifolium campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flatter-Ulme (Ulmus laevis)
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Floh-Knoeterich (Persicaria maculosa)
  • Fluss-Ampfer (Rumex hydrolapathum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
  • Fruehe Haferschmiele (Aira praecox)
  • Fruehlings-Spoergel (Spergula morisonii)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Gaense-Fingerkraut (Potentilla anserina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gebraeuchliche Ochsenzunge (Anchusa officinalis)
  • Gefleckter Schierling (Conium maculatum)
  • Geflecktes Ferkelkraut (Hypochaeris maculata)
  • Geflecktes Knabenkraut i.w.S. (Dactylorhiza maculata agg.)
  • Gelbe Resede (Reseda lutea (subsp. lutea))
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gelbe Wiesenraute (Thalictrum flavum)
  • Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)
  • Gemeine Pestwurz (Petasites hybridus (subsp. hybridus))
  • Gemeine Sumpfsimse (Eleocharis palustris)
  • Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel (Alisma plantago-aquatica)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss (Ranunculus aquatilis)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeiner Windhalm (Apera spica-venti (subsp. spica-venti))
  • Gemeines Bitterkraut (Picris hieracioides)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Hornkraut (Cerastium holosteoides)
  • Gemeines Rispengras (Poa trivialis (subsp. trivialis))
  • Gemeines Seifenkraut (Saponaria officinalis)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Vogelmiere (Stellaria media)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Klettenkerbel (Torilis japonica)
  • Gewoehnlicher Reiherschnabel (Erodium cicutarium)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Gewoehnliches Ruchgras (Anthoxanthum odoratum)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Glieder-Binse (Juncus articulatus (subsp. articulatus))
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosse Sternmiere (Stellaria holostea)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosser Reiherschnabel (Erodium ciconium)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Haar-Schafschwingel (Festuca filiformis)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hain-Segge (Carex otrubae)
  • Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasen-Klee (Trifolium arvense (subsp. arvense))
  • Heide-Nelke (Dianthus deltoides (subsp. deltoides))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Hunds-Straussgras (Agrostis canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kahnblaettriges Torfmoos (Sphagnum palustre)
  • Kalmus (Acorus calamus)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kanadisches Berufkraut (Erigeron canadensis)
  • Kleinbluetige Koenigskerze (Verbascum thapsus)
  • Kleinbluetige Sumpfkresse (Rorippa palustris (subsp. palustris))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Bibernelle (Pimpinella saxifraga)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinfruechtiger Acker-Frauenmantel (Aphanes australis (subsp. australis))
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knaeuel-Binse (Juncus conglomeratus)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knoeterich (Art unbestimmt) (Polygonum spec.)
  • Knolliger Hahnenfuss (Ranunculus bulbosus (subsp. bulbosus))
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Krauser Ampfer (Rumex crispus (subsp. crispus))
  • Krauses Laichkraut (Potamogeton crispus)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi (subsp. flos-cuculi))
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Langaehrige Segge (Carex elongata)
  • Langblaettriger Ehrenpreis (Veronica maritima)
  • Maeuseschwanz-Federschwingel (Vulpia myuros)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Milder Knoeterich (Persicaria mitis)
  • Milder Mauerpfeffer (Sedum sexangulare)
  • Moor-Birke (Betula pubescens)
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Nelken-Haferschmiele (Aira caryophyllea (subsp. caryophyllea))
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Nickende Distel (Carduus nutans)
  • Ohr-Weide (Salix aurita)
  • Pappel unbestimmt (Populus spec.)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia)
  • Purpur-Weide (Salix purpurea)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Ranken-Lerchensporn (Ceratocapnos claviculata (subsp. claviculata))
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rauhe Gaensedistel (Sonchus asper (subsp. asper))
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Rauhhaariger Kaelberkropf (Chaerophyllum hirsutum subsp. hirsutum)
  • Riesen-Goldrute (Solidago gigantea)
  • Riesen-Schwingel (Festuca gigantea)
  • Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Roehrige Pferdesaat (Oenanthe fistulosa)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Rundblaettrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)
  • Ruprechtskraut (Geranium robertianum)
  • Sachalin-Staudenknoeterich (Fallopia sachalinensis)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sand-Hornkraut (Cerastium semidecandrum)
  • Sand-Segge (Carex arenaria)
  • Sand-Straussgras (Agrostis vinealis)
  • Sand-Thymian Sa. (Thymus serpyllum agg.)
  • Sand-Vergissmeinnicht (Myosotis stricta)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schafschwingel Sa. (Festuca ovina agg.)
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Scharfer Hahnenfuss (Ranunculus acris)
  • Scharfer Mauerpfeffer (Sedum acre)
  • Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlangenwurz (Calla palustris)
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schmalblaettriger Merk (Berula erecta)
  • Schoellkraut (Chelidonium majus)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Schwimmendes Laichkraut (Potamogeton natans)
  • Segge unbestimmt (Carex spec.)
  • Sichelklee (Medicago falcata)
  • Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Silbergras (Corynephorus canescens)
  • Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa)
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Sparrige Segge (Carex muricata)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Spitzbluetige Binse (Juncus acutiflorus (subsp. acutiflorus))
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Steife Segge (Carex elata)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Storchschnabel Sa. (Geranium robertianum agg.)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Labkraut (Galium palustre)
  • Sumpf-Reitgras (Calamagrostis canescens)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Sternmiere (Stellaria palustris)
  • Sumpf-Veilchen (Viola palustris (subsp. palustris))
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Sumpfkresse unbestimmt (Rorippa spec.)
  • Teich-Schachtelhalm (Equisetum fluviatile)
  • Teichlinse (Spirodela polyrhiza)
  • Torfmoos unbestimmt (Sphagnum spec.)
  • Traubenkirsche (Prunus padus)
  • Trespen-Federschwingel (Vulpia bromoides)
  • Triften-Knaeuel (Scleranthus polycarpos)
  • Ufer-Segge (Carex riparia)
  • Ufer-Wolfstrapp (Lycopus europaeus)
  • Untergetauchtes Sternlebermoos (Riccia fluitans)
  • Vielbluetige Weisswurz (Polygonatum multiflorum)
  • Vogel-Knoeterich (Polygonum aviculare)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Kiefer (Pinus sylvestris)
  • Wald-Sauerklee (Oxalis acetosella)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Ziest (Stachys sylvatica)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Waldmeister (Galium odoratum)
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Wasserfeder (Hottonia palustris)
  • Wasserfenchel (Oenanthe aquatica)
  • Wasserlinse unbestimmt (Lemna spec.)
  • Wassernabel (Hydrocotyle vulgaris)
  • Wasserpfeffer-Knoeterich (Persicaria hydropiper)
  • Wasserstern unbestimmt (Callitriche spec.)
  • Weiche Trespe (Bromus hordeaceus)
  • Weicher Storchschnabel (Geranium molle)
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weide-Kammgras (Cynosurus cristatus)
  • Weissdorn unbestimmt (Crataegus spec.)
  • Weisse Lichtnelke (Silene latifolia subsp. alba)
  • Weisse Seerose (Nymphaea alba)
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Weissklee (Trifolium repens (subsp. repens))
  • Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis subsp. pratensis)
  • Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Klee (Trifolium pratense)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Loewenzahn Sa. (Taraxacum sect. Ruderalia)
  • Wiesen-Margerite Sa. (Leucanthemum vulgare agg.)
  • Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis var. pratensis)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wildes Stiefmuetterchen i.e.S. (Viola tricolor)
  • Winden-Knoeterich (Fallopia convolvulus)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Winter-Linde (Tilia cordata)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zarte Binse (Juncus tenuis)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweiblaettrige Schattenblume (Maianthemum bifolium)
  • Zweigriffliger Weissdorn (Crataegus laevigata)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Filzkraut (Filago minima)
  • Zwiebel-Binse (Juncus bulbosus)
  • Zwiebel-Lieschgras (Phleum nodosum)
Tierarten:
  • Amsel (Turdus merula)
  • Austernfischer (Haematopus ostralegus)
  • Baumpieper (Anthus trivialis)
  • Bergmolch (Triturus alpestris)
  • Bluthaenfling (Carduelis cannabina)
  • Buchfink (Fringilla coelebs)
  • Buntspecht (Dendrocopos major)
  • Dickschalige Kugelmuschel (Sphaerium solidum)
  • Dohle (Corvus monedula)
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Eichelhaeher (Garrulus glandarius)
  • Eichhoernchen (Sciurus vulgaris)
  • Eifoermige Schlammschnecke (Radix ovata)
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Erdkroete (Bufo bufo)
  • Federlibelle (Platycnemis pennipes)
  • Feldhase (Lepus europaeus)
  • Feldsperling (Passer montanus)
  • Feuerfalter (Lycaena phlaeas)
  • Fitis (Phylloscopus trochilus)
  • Flussuferlaeufer (Actitis hypoleucos)
  • Fruehe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
  • Gartenbaumlaeufer (Certhia brachydactyla)
  • Gartengrasmuecke (Sylvia borin)
  • Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
  • Gefleckte Keulenschrecke (Myrmeleotettix maculatus)
  • Gelbspoetter (Hippolais icterina)
  • Gemeine Erbsenmuschel (Pisidium casertanum)
  • Gemeine Flussmuschel (Unio crassus)
  • Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus)
  • Gemeine Kugelmuschel (Sphaerium corneum)
  • Gemeines Blutroepfchen (Zygaena filipendulae)
  • Glaenzende Tellerschnecke (Segmentina nitida)
  • Goldammer (Emberiza citrinella)
  • Grasfrosch (Rana temporaria)
  • Graureiher (Ardea cinerea)
  • Grauschnaepper (Muscicapa striata)
  • Grosse Pechlibelle (Ischnura elegans)
  • Grosse Teichmuschel (Anodonta cygnea)
  • Gruenes Heupferd (Tettigonia viridissima)
  • Gruenfink (Carduelis chloris)
  • Gruenspecht (Picus viridis)
  • Haussperling (Passer domesticus)
  • Heidelerche (Lullula arborea)
  • Hohltaube (Columba oenas)
  • Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
  • Kammmolch (Triturus cristatus)
  • Kernbeisser (Coccothraustes coccosthraustes)
  • Kiebitz (Vanellus vanellus)
  • Kleiber (Sitta europaea)
  • Kleiner Heufalter (Coenonympha pamphilus)
  • Kleiner Wasserfrosch (Rana lessonae)
  • Kleinspecht (Dryobates minor)
  • Kreuzkroete (Bufo calamita)
  • Kuckuck (Cuculus canorus)
  • Laubfrosch (Hyla arborea)
  • Maeusebussard (Buteo buteo)
  • Mauerfuchs (Lasiommata megera)
  • Misteldrossel (Turdus viscivorus)
  • Moenchsgrasmuecke (Sylvia atricapilla)
  • Moos-Blasenschnecke (Aplexa hypnorum)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Ohr-Schlammschnecke (Radix auricularia)
  • Pirol (Oriolus oriolus)
  • Rebhuhn (Perdix perdix)
  • Rehwild (Capreolus capreolus)
  • Riementellerschnecke (Bathyomphalus contortus)
  • Ringeltaube (Columba palumbus)
  • Rohrammer (Emberiza schoeniclus)
  • Rohrweihe (Circus aeruginosus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Spitzhorn-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)
  • Star (Sturnus vulgaris)
  • Stieglitz (Carduelis carduelis)
  • Stumpfe Flussdeckelschnecke (Viviparus viviparus)
  • Sumpfmeise (Parus palustris)
  • Sumpfrohrsaenger (Acrocephalus palustris)
  • Tannenmeise (Parus ater)
  • Teichhuhn (Gallinula chloropus)
  • Teichmolch (Triturus vulgaris)
  • Trauerschnaepper (Ficedula hypoleuca)
  • Turmfalke (Falco tinnunculus)
  • Turteltaube (Streptopelia turtur)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Valvata spec. (Valvata spec.)
  • Verkannter Grashuepfer (Chorthippus mollis)
  • Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
  • Waldkauz (Strix aluco)
  • Waldohreule (Asio otus)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
  • Weidenmeise (Parus montanus)
  • Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus)
  • Wiesenpieper (Anthus pratensis)
  • Wiesenschafstelze (Motacilla flava)
  • Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus)
  • Zaunkoenig (Troglodytes troglodytes)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
Schutzziele: Erhaltung eines sehr naturnahen Abschnittes der Ems
Erhaltung und Optimierung eines reich strukturierten Auenbereiches mit Altwässern, Grünland- und Brachflächen sowie Gehölzbeständen
Erhaltung und Optimierung von Erlenbruchwald in einem ehemaligen Altarm
Erhaltung von Dünen und naturnaher Umbau der dortigen Kiefernbestände
Langfristige Erhaltung und Förderung der Sandtrockenrasen und offenen Sandflächenflächen als Lebensraum für eine spezialisierte Pflanzen- und TierweltErhaltung und Wiederherstellung einer durchgehenden, weitgehend naturnahen Flussauenlandschaft als Hauptachse eines Biotopverbundes von landesweiter Bedeutung, insbesondere durch Selbstentwicklung,Erhaltung und Wiederherstellung einer durchgehenden,
weitgehend naturnahen Flussauenlandschaft als Hauptachse eines
Biotopverbundes von landesweiter Bedeutung, insbesondere
durch Selbstentwicklung,Erhaltung und insbesondere Wiederherstellung einer naturnahen Flussaue
mit auentypischen Biotopstrukturen im Bereich eines weitgehend
ausgebauten Emsabschnittes als Hauptachse eines Biotopverbundes
von landesweiter BedeutungErhaltung naturnaher Fließgewässerabschnitte und naturnahe Entwicklung der übrigen Gewässerabschnitte.
Erhaltung und Optimierung eines reich strukturierten Auenbereiches der Ems mit Altwässern, Grünlandflächen und verschiedenen Gehölzbeständen
Gefährdungen:
  • Abbau Sand und Kies
  • Angelsport, Fischerei
  • Aufforstung
  • Beseitigung alter Baeume
  • Biozideinsatz
  • Duengerdrift (LW)
  • Duengung
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Entwaesserung, Wasserentnahme, Wasserregime
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gelaendesport (SP)
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserausbau, Gewaessergestaltung, naturfern (WA)
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Gewaesserunterhaltung (WA)
  • Gewaesserverunreinigung (SP)
  • Gewerbe
  • Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung zu intensiv (LW)
  • Grundwasserabsenkung
  • Kahlschlag, unsachgemaesser Holzeinschlag (FW)
  • militaerische Aktivitaeten
  • Muellablagerung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Rodung (FW)
  • Siedlung
  • Stoerungs-, Eutrophierungszeiger
  • Trittschaden an Vegetation
  • Uferbefestigung (WA)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
  • Verbuschung als unerwuenschte Sukzession
  • Zerschneidung durch Strassenbau
Maßnahmen:
  • Absperrung, Auszaeunung von Flaechen
  • Altholz erhalten
  • Anlegung von Gewaessern
  • Beschraenkung der Freizeitaktivitaeten
  • Beseitigung von Gehoelzen
  • Beseitigung von Muell
  • der Sukzession ueberlassen
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Erhaltung der Ueberschwemmungsdynamik
  • Erhaltung des Kleinreliefs
  • Erhaltung von Steilwaenden
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Mahd
  • gefaehrdete Pflanzenart foerdern
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • kein Gewaesserausbau
  • kein Kahlschlag
  • keine Aufforstung
  • keine Duengung
  • keine Entwaesserung
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • naturnahe Waldbewirtschaftung
  • Neophyten beseitigen
  • NSG-Ausweisung / vertragliche Regelung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Pflege von Hecken
  • Pufferzone anlegen
  • Totholz erhalten
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
  • Verbesserung der Wasserqualitaet
  • Vermeidung Eutrophierung
  • weiterhin keine Bewirtschaftung
  • Wiedervernaessung
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