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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Emsaue (MS-013)

Objektbezeichnung:

NSG Emsaue

Kennung:

MS-013

Ort: Muenster
Kreis: Muenster
Bezirksregierung: Münster
Digitalisierte Fläche: 131,99 ha
Offizielle Fläche: 132,30 ha
Flächenanzahl: 3
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1991
Inkraft: 2009
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Unterschutzstellung erfolgt gemaess LG Paragraph 20,

- Zur Erhaltung und Wiederherstellung einer durchgehenden, weitgehend
naturnahen Flussauenlandschaft als Hauptachse eines Biotopverbundes
von landesweiter Bedeutung, insbesondere durch Selbstentwicklung,
- Zur Erhaltung, Selbstentwicklung und Foerderung von Lebensgemeinschaften
oder Lebensstaetten bestimmter, zum Teil stark gefaehrdeter bzw.vom Aussterben
bedrohter, wildlebender Pflanzen- und Tierarten insbesondere von

- Wat-, Wiesen- und Wasservoegeln, Reptilien, Amphibien, Fischen, Libellen
und Wasserinsekten,
- seltenen, zum Teil stark gefaehrdeten Pflanzengesellschaften und Pflanzenarten
der Gewaesser, der Roehrichte, Grossseggenrieder und Hochstaudenfluren,
des Feucht- und Nassgruenlandes, der Magerweide und -wiesen, der Sandtrockenrasen
sowie der natuerlichen Vegetation der Weich- und Hartholzaue,

- Zur Erhaltung und Wiederherstellung einer naturnahen Fliessgewaesserdynamik ein-
schliesslich von naturnahen Steil- und Flachufern, Uferabbruechen, Auskolkungen und
offenen Sand- und Kiesablagerungen, insbesondere durch Selbstentwicklung,
- Aus naturwissenschaftlichen, erdgeschichtlichen und landeskundlichen Gruenden,
- Wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart, Vielfalt, Schoenheit und Unersetzbarkeit
des Gebietes,
- Zum Schutz, zum Erhalt sowie zur Entwicklung der nachstehend aufgeführten Lebensräume mit
ihren typischen Tier- und Pflanzenarten von europäischem Interesse gemäß Anhang I und II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) und der Vogelschutzrichtlinie:

Lebensräume:
- Erlen-Eschen- und Weichholz-Auenwälder (91 EO, prioritärer Lebensraum)
- Hartholz-Auenwälder (91 FO)
- Sandtrockenrasen auf Binnendünen (2330)
- Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3150)
- Hartholz-Auenwälder (91 FO)
- Sandtrockenrasen auf Binnendünen (2330)
- Natürliche eutrophe Seen und Altarme (3150)
- Fließgewässer mit Unterwasservegetation (3260)
- Wacholderbestände auf Zwergstrauchheiden oder Kalktrockenrasen (5130)
- Glatthafer- und Wiesenknopf-Silgenwiesen (6510)
- Übergangs- und Schwingrasenmoore (7140)
- Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen (9190)

Tier- und Pflanzenarten:
- Kammmolch
- Große Moosjungfer
- Eisvogel
- Schwarzspecht
- Nachtigall
- Kiebitz
- Wasserralle
- Zwergtaucher
- Teichrohrsänger
- Wachtelkönig
- Bekassine
- Pirol
- Uferschwalbe
- Waldwasserläufer
- Steinbeißer
- Goppe
- Bachneunauge
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-3912-0321
Kennung:

BK-3912-0321

Objektbezeichnung:

NSG Emsaue (Stadt Münster)

Link zur Karte: BK-3912-0321
Objektbeschreibung: Das am nördlichen Stadtrand von Münster gelegene Gebiet umfasst in drei Teilabschnitten den Lauf der Ems sowie die linksemsischen Auenbereiche von der Gemeindegrenze Telgte im Osten bis zur Kanal-Überführung im Westen. Im Westen ist der Unterlauf der Werse mitsamt der Aue in das Gebiet einbezogen. 1) Östlicher Teilabschnitt Der östliche Teilabschnitt erstreckt sich auf ca. 2 km Länge östlich des NSG "Große Bree" bis zur Einmündung des angebundenen Altarmes "Ringemanns Hals". Die Ems ist in diesem Abschnitt begradigt und eingetieft, die Aue oftmals relativ schmal. Die Sohle und Ufer sind sandig, bereichsweise sind Uferabschnitte mit Steinen gesichert. Im Westen wird der Fluss von einer Eisenbahn- und einer Fußgängerbrücke überspannt. Hier sind in den Fluss naturnahe Sohlschwellen eingezogen, so dass dort die Strömung des ansonsten langsam fließenden Gewässers deutlich beschleunigt ist. In der Ems sind dichte Herden der Wasserpest und des Kamm-Laichkrautes verbreitet, am Gewässerrand z.T. schmale Fließgewässer-Röhrichte. Im Mittelwasserbereich stocken oftmals Weidengebüsche, die bereichsweise auch die gesamte Uferböschung einnehmen. Insbesondere im Süden grenzt an die Böschung z.T. unmittelbar eine Gehölzreihe an. Ansonsten werden die mäßig steilen, bis 4 m hohen Uferböschungen von ruderalisierten Hochstaudenfluren eingenommen, in denen sich in den letzten Jahren das Drüsige Springkraut stark ausgebreitet hat. Am Westufer sind zwei Altarme vorhanden, von denen der nördliche im Rahmen der Umsetzung des Ems-Auen-Schutzkonzeptes wieder an den Fluss angebunden wurde. Das begradigte Zwischenstück wurde aufgehöht, so dass es nur noch bei Hochwasser überströmt wird. In diesem ca. 300 Meter langen Abschnitt ist der Flusslauf relativ naturnah ausgebildet mit naturnahen Strukturelementen wie Steilufern, frischen Uferabbrüchen (dort auch eine Uferschwalben-Kolonie) und flachen Uferbereichen. Die Ufer sind nahezu komplett mit Weidengebüschen bewachsen. Der zweite Altarm ist komplett von der Ems abgebunden und verfügt nur über einen grabenartigen Ablauf im Nordwesten. Die Halbinsel zwischen Altwasser und Flusslauf wird von einem mit alten Bäumen durchsetzten Gebüsch eingenommen. Die Uferböschungen sind fast vollständig mit Weidengebüschen bestockt. Im Wasser wachsen stellenweise Teichrosen, am Ufer lokal Röhrichtbestände. Im Osten grenzt an das Altwasser eine feuchte, teilweise ruderalisierte Brachfläche an, in der einige alte, z.T. abgestorbene Bäume stocken. Am Ostrand des Gebietes mündet der ehemalige und jetzt ebenfalls wieder angebundene Altarm "Ringemanns Hals" in die Ems ein. Die beiden Altarme am Westufer liegen in einer größeren Grünlandfläche, die überwiegend als Mähweide genutzt werden und oftmals ein ausgeprägtes Kleinrelief aufweisen. Das Grünland wird nach Westen durch die bis 4 Meter hohe, mit Gehölzen bestockte Auenböschung begrenzt. Im Südosten wird die schmale Aue durch flach ausgezogene Böschungen begrenzt und teils von Acker, teils von Grünlandbrachen eingenommen. An den Parzellengrenzen z.T. alte Hecken und Wallhecken (z.T. frisch auf den Stock gesetzt), östlich der an das NSG angrenzenden Kläranlage wurde eine kleine Grünlandbrache aufgeforstet. 2) Mittlerer Teilabschnitt Der mittlere Teilabschnitt umfasst die relativ breite Aue zwischen dem NSG "Große Bree" und der L587 ("Schiffahrter Damm") auf einer Flusslänge von ca. 2,2 km incl. dem Unterlauf der Werse und angrenzender Auenbereiche. Die Aue ist im Osten als Standortübungsplatz, im Westen als Wassergewinnungsgebiet ausgewiesen. Die Ems ist im Westen deutlich begradigt und eingetieft, die Ufer oftmals mit Steinen befestigt. Der abgeschnittene Flusslauf ist im Wassergewinnungsgebiet als Altarm erhalten (s.u.), der westliche Teil des alten Emslaufes ist durch die Begradigung zum Unterlauf der Werse geworden. Die gleichförmigen Uferböschungen der Ems werden hier von zumeist ruderalisierten Hochstaudenfluren und nur wenigen Gehölzen eingenommen. Nach Osten wird der Lauf der Ems zunehmend stärker gewunden und weist zumeist beidseitig einen geschlossenen Ufergehölzsaum auf. An die Uferböschung grenzt ein 20 - 50 Meter breiter Laubwaldstreifen an, überwiegend aus Bergahorn und Buche aufgebaut wird. Ganz im Osten ist der hier stark eingetiefte Fluss naturnah erhalten mit Steilufern, frischen Abbruchkanten und ausgeprägten Gleitufern mit z.T. breiten Sandbänken. Die Aue wird im Osten als Weidegrünland genutzt, das oftmals ein ausgeprägtes Kleinrelief aufweist und durch Hecken und Baumreihen gegliedert ist. Randbereiche des Grünlandkomplexes sind brachgefallen und z.T. mit Laubgehölzen aufgeforstet worden. Der mittlere Bereich bis zum Altarm ist sehr strukturreich und wird überwiegend von jüngeren Aufforstungen (v.a. Eichen), mittelalten Feldgehölzen (v.a. Bergahorn, Fichte), alten Hecken und Baumreihen, Gebüschen und oftmals ruderalisierten und verbuschenden Grünlandbrachen sowie kleinen Grünlandflächen eingenommen. Eingebunden ist eine Ackerfläche. Dieser Bereich wird nach Süden durch eine ausgeprägte Auenböschung begrenzt. Der Altarm im Westen ist durch Erddämme in 3 Abschnitte geteilt und wird für die Wassergewinnung genutzt. Die Gewässer besitzen z.T. eine gut ausgebildete Unterwasservegetation und schmale Röhrichtfragmente sowie kleine Weidengebüsche. Im Nordosten schließen sich zwei künstlich angelegte Wasserbecken an, die nur temporär geflutet werden und von einer geschlossenen Grasnarbe bedeckt sind. Zwischen Altarm, Werse und Ems erstreckt sich eine strukturarme Agrarlandschaft, die nur durch Einzelbäume und eine jüngere Baumreihe gegliedert ist. Der größte Teil wird von Mähgrünland eingenommen (überwiegend artenarme Neueinsaaten, stellenweise besser ausgebildete Glatthaferwiesen). Im Nordwesten ist eine flache Flutmulde mit Feuchtezeigern vorhanden, die Böschung ist mit ruderalisierten Hochstaudenfluren bewachsen. Nur ein kleiner Teil wird noch als Acker genutzt. Der Unterlauf der Werse weist über weite Strecken einen gewundenen bis stark gewundenen Lauf auf, ist allerdings i.d.R. mehrere Meter eingetieft. Oftmals finden sich naturnahe Sohl- und Uferstrukturen wie Steilufer und Uferabbrüche, Auskolkungen und Auflandungen. Selten sind die Ufer mit Steinschüttungen gesichert. Die zumeist steilen Uferböschungen sind zumeist mit Weidengebüschen bestockt, denen sich teilweise landseitig Baum- und Gehölzreihen anschließen. Die Aue wird nach Westen durch eine markante Böschung begrenzt, die v.a. im Süden mit einem alten Baumbestand bestockt ist. Im Norden wurde unmittelbar an der Einmündung in die Ems eine Laubholzaufforstung angelegt. Die übrige Aue wird fast vollständige als Grünland genutzt, das z.T. brach gefallen und dann ruderalisiert ist. Nur im Süden liegt eine kleine Ackerfläche. Die episodisch überflutete Aue weist ein ausgeprägtes Relief mit einigen Flutmulden auf, im Grünland stocken einige alte Bäume und Strauchgruppen. Im Süden wird eine Teilfläche als Bogen-Schießplatz genutzt, der durch Gehölzanpflanzungen reicher strukturiert ist. Am Fuße der Auenböschung befindet sich ein kleines Wochenendhaus. 3) Westlicher Teilabschnitt Der westliche Teilabschnitt umfasst den ca. 450 m langen Abschnitt der Ems zwischen der L587 ("Schiffahrter Damm") und dem alten Bauwerk der Kanal-Überführung. Die Ems ist hier stark ausgebbaut und bis 4 Meter eingetieft, die gleichförmigen Böschungen (z.T. mit einer mehrere Meter breiten, abgesetzten Berme) sind mit ruderalisierten Hochstaudenfluren bewachsen. Nur selten sind einzelne Weidengebüsche vorhanden. Das Gebiet ist mit seinem Strukturreichtum und der Vielzahl auentypischer Lebensräume ein herausragender Baustein im landesweit bedeutsamen Verbundkorridor der Emsaue.
Lebensraumtypen:
  • Natuerliche eutrophe Seen mit einer Vegetation des Magnopotamions oder Hydrocharitions <3150> (0,52 ha)
  • Fliessgewaesser der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitricho-Batrachion <3260> (4,34 ha)
  • Magere Flachland-Maehwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) <6510> (3,00 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (0,30 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (3,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Gehoelzstrukturen <NB00-ung.> (0,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Feldgehoelze (nicht FFH-LRT) <NBA0> (6,00 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (5,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (2,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Ufergehoelze (nicht FFH-LRT) <NBE0> (0,50 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (42,00 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (1,11 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Magergruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NED0> (3,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Stillgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFD0> (1,70 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Fliessgewaesser (nicht FFH-LRT) <NFM0> (7,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete vegetationsarme Sand-, Kies- oder Schotterflaechen und Rohboeden (nicht FFH-LRT) <NGF0> (0,50 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete vegetationsarme Sand-, Kies- oder Schotterflaechen <NGF0-ung.> (0,20 ha)
Geschützte Biotope (§62):
Biotoptypen:
  • Buchenwald <AA0> (3,00 ha)
  • Eichenwald <AB0> (9,00 ha)
  • Pappelmischwald <AF1> (2,00 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (3,00 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (7,00 ha)
  • Feldgehoelz <BA0> (6,00 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (5,00 ha)
  • Wallhecke <BD1> (0,30 ha)
  • Strauchhecke, ebenerdig <BD2> (1,00 ha)
  • Baumhecke, ebenerdig <BD6> (0,50 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (0,50 ha)
  • Baumreihe <BF1> (1,00 ha)
  • Baumgruppe <BF2> (0,50 ha)
  • Kopfbaumreihe <BG1> (0,10 ha)
  • Fettwiese <EA0> (14,00 ha)
  • Fettwiese, Flachlandausbildung (Glatthaferwiese) <EA1> (3,00 ha)
  • Fettwiese, Neueinsaat <EA3> (11,00 ha)
  • Fettweide <EB0> (14,00 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (14,00 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (3,00 ha)
  • brachgefallenes Magergruenland <EE4> (3,50 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <FC2> (1,70 ha)
  • Absetz- und Klaerbecken <FJ1> (1,00 ha)
  • Tieflandfluss <FO2> (6,00 ha)
  • Vegetationsarme Sandflaechen <GF2> (0,50 ha)
  • Acker <HA0> (11,00 ha)
  • Sport- und Erholungsanlage mit geringem Versiegelungsgrad <HU2> (1,00 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA2> (1,50 ha)
  • Straussgrasrasen <yDC3> (0,20 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,05 ha)
  • Flutrasen <yEC5> (0,20 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,86 ha)
  • Tieflandfluss <yFO2> (1,50 ha)
  • Weiden-Auenwald <zAE2> (0,30 ha)
  • Altwasser (abgebunden) <zFC2> (0,52 ha)
  • Tieflandfluss <zFO2> (4,34 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos) <RL 3>
  • Uferschwalbe (Riparia riparia) <RL VS>
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense)
  • Acker-Schoeterich (Erysimum cheiranthoides (subsp. cheiranthoides))
  • Aehren-Tausendblatt (Myriophyllum spicatum)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Berchtolds Zwerg-Laichkraut (Potamogeton berchtoldii)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blauer Wasser-Ehrenpreis (Veronica anagallis-aquatica (subsp. anagallis-aquatica))
  • Blauroter Hartriegel (Cornus sanguinea)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
  • Dreiteiliger Zweizahn (Bidens tripartita (subsp. tripartita))
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Echte Brunnenkresse Sa. (Nasturtium officinale agg.)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echte Zaunwinde (Calystegia sepium)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perfoliatum)
  • Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Einfacher Igelkolben (Sparganium emersum)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Feld-Ahorn (Acer campestre)
  • Fichte (Picea abies)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Fuchs-Segge (Carex vulpina)
  • Gaensebluemchen (Bellis perennis)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gelbe Teichrose (Nuphar lutea)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beifuss (Artemisia vulgaris)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gemeiner Natterkopf (Echium vulgare)
  • Gemeiner Wasser-Hahnenfuss Sa. (Ranunculus aquatilis agg.)
  • Gemeiner Wasserdarm (Stellaria aquatica)
  • Gemeines Bitterkraut (Picris hieracioides)
  • Gemeines Brunnenmoos (Fontinalis antipyretica)
  • Gemeines Ferkelkraut (Hypochaeris radicata (subsp. radicata))
  • Gemeines Seifenkraut (Saponaria officinalis)
  • Gewoehnliche Kratzdistel (Cirsium vulgare (subsp. vulgare))
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer (Arrhenatherum elatius (subsp. elatius))
  • Gewoehnlicher Hohlzahn (Galeopsis tetrahit)
  • Gewoehnlicher Hornklee (Lotus corniculatus)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Pfaffenhuetchen (Euonymus europaeus)
  • Giersch (Aegopodium podagraria)
  • Gras-Sternmiere (Stellaria graminea)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Reiherschnabel (Erodium ciconium)
  • Gundermann (Glechoma hederacea)
  • Hain-Rispengras (Poa nemoralis)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Hasen-Klee (Trifolium arvense (subsp. arvense))
  • Herbst-Loewenzahn (Scorzoneroides autumnalis)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Weide (Salix rubens (S. alba x fragilis))
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hunds-Rose (Rosa canina)
  • Jakobs Greiskraut (Senecio jacobaea)
  • Kamm-Laichkraut (Potamogeton pectinatus)
  • Kanadische Pappel (Populus canadensis (P. deltoides x nigra))
  • Kanadische Wasserpest (Elodea canadensis)
  • Kleinbluetige Sumpfkresse (Rorippa palustris (subsp. palustris))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kleiner Sauerampfer (Rumex acetosella subsp. acetosella)
  • Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella)
  • Kleinkoepfiger Pippau (Crepis capillaris)
  • Kletten-Labkraut (Galium aparine)
  • Knick-Fuchsschwanz (Alopecurus geniculatus)
  • Knoblauchsrauke (Alliaria petiolata)
  • Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)
  • Korb-Weide (Salix viminalis)
  • Kratzbeere (Rubus caesius)
  • Krause Distel (Carduus crispus)
  • Kriechende Quecke (Elymus repens)
  • Kriechender Hahnenfuss (Ranunculus repens)
  • Laerche unbestimmt (Larix spec.)
  • Langblaettriger Ehrenpreis (Veronica maritima)
  • Maeuseschwanz-Federschwingel (Vulpia myuros)
  • Mandel-Weide (Salix triandra)
  • Nelken-Haferschmiele (Aira caryophyllea (subsp. caryophyllea))
  • Nessel-Seide (Cuscuta europaea)
  • Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia)
  • Quendel-Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia)
  • Quendelblaettriges Sandkraut (Arenaria serpyllifolia)
  • Rainfarn (Tanacetum vulgare)
  • Rauhes Hornblatt (Ceratophyllum demersum)
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Rote Lichtnelke (Silene dioica)
  • Rotes Straussgras (Agrostis capillaris)
  • Rotschwingel (Festuca rubra)
  • Rueben-Kaelberkropf (Chaerophyllum bulbosum (subsp. bulbosum))
  • Sachalin-Staudenknoeterich (Fallopia sachalinensis)
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlank-Segge (Carex acuta)
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schoellkraut (Chelidonium majus)
  • Schwanenblume (Butomus umbellatus)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Salix alba (subsp. alba))
  • Spaetbluehende Traubenkirsche (Prunus serotina)
  • Spitz-Wegerich (Plantago lanceolata)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Stink-Storchschnabel Sa. (Geranium robertianum agg.)
  • Stumpfblaettriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Schafgarbe (Achillea ptarmica)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides)
  • Sumpf-Ziest (Stachys palustris)
  • Trespen-Federschwingel (Vulpia bromoides)
  • Triften-Knaeuel (Scleranthus polycarpos)
  • Vogel-Wicke (Vicia cracca)
  • Vogelfuss (Ornithopus perpusillus)
  • Wald-Veilchen (Viola reichenbachiana)
  • Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum (subsp. sylvaticum))
  • Wasser-Knoeterich (Persicaria amphibia)
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasser-Schwaden (Glyceria maxima)
  • Wasser-Sumpfkresse (Rorippa amphibia)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weiches Honiggras (Holcus mollis (subsp. mollis))
  • Weisse Taubnessel (Lamium album)
  • Weisses Straussgras (Agrostis stolonifera)
  • Welsches Weidelgras (Lolium multiflorum)
  • Wiesen Knaeuelgras (Dactylis glomerata)
  • Wiesen Knaeuelgras Sa. (Dactylis glomerata agg.)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesen-Fuchsschwanzgras (Alopecurus pratensis)
  • Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
  • Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)
  • Wiesen-Labkraut Sa. (Galium mollugo agg.)
  • Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
  • Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium)
  • Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)
  • Wilde Sumpfkresse (Rorippa sylvestris)
  • Wildes Stiefmuetterchen i.e.S. (Viola tricolor)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zitter-Pappel (Populus tremula)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
  • Zwerg-Filzkraut (Filago minima)
Tierarten:
  • Dorngrasmuecke (Sylvia communis)
  • Gebaenderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Uferschwalbe (Riparia riparia)
  • Wasserfrosch-Komplex (Rana esculenta-Synklepton)
Schutzziele: Erhaltung naturnaher Fließgewässerabschnitte und naturnahe Entwicklung der übrigen Gewässerabschnitte.
Erhaltung und Optimierung eines reich strukturierten Auenbereiches der Ems mit Altwässern, Grünlandflächen und verschiedenen Gehölzbeständen
Gefährdungen:
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • Gewaesserausbau
  • Gewaesserbegradigung (WA)
  • Grundwasserabsenkung
  • nicht bodenstaendige Gehoelze (FW)
  • nicht einheimische Gehoelze (FW)
  • Umbruch, Umwandlung von Gruenland in Acker
  • unerwuenschte Sukzession
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Erhaltung der Gewaesser
  • Erhaltung der Landschaftsstrukturen
  • Erhaltung der Laubholzbestockung
  • Gruenland anlegen, wiederherstellen
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Gruenlandnutzung extensivieren
  • naturnahe Gewaessergestaltung
  • NSG-Erweiterung / vertragliche Regelung
  • Umwandlung in bodenstaendigen Gehoelzbestand
  • Vegetationskontrolle
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