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Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW


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Naturschutzgebiet Rotthaeuser Bachtal (D-004)

Objektbezeichnung:

NSG Rotthaeuser Bachtal

Kennung:

D-004

Ort: Duesseldorf
Kreis: Duesseldorf
Bezirksregierung: Düsseldorf
Digitalisierte Fläche: 107,90 ha
Offizielle Fläche: 108,00 ha
Flächenanzahl: 1
Schutzstatus: NSG, bestehend
Verfahrensstand: LP rechtskraeftig
Inkraft seit: 1984
Inkraft: 1997
Außerkraft: 9999
Schutzziel: Die Festsetzung als NSG erfolgt gemaess Paragraph 20a, b und c LG

- Zur Erhaltung eines vielfaeltig gegliederten Biotopkomplexes, der sich aus
Quellgebieten, Baechen, Teichen mit Verlandungszonen, Hochstaudenfluren,
Roehrichten, Seggenbestaenden, Gruenland unterschiedlicher Nutzungs-
intensitaet, Feuchtwiesen, Obstwiesen, Gebuesch, Bruchwald, Niederwald,
Hang- und Schluchtwald zusammensetzt, als Lebensstaetten fuer Tier- und
Pflanzenarten und deren Lebensgemeinschaften wie z.B. Amphibien, Wasser-
und Watvoegel, Greifvoegel, Fledermausarten und Insektenarten.
Referenzen FFH- und VS-Gebiete:
Referenzen Schutzwürdige Biotope (BK):
  • BK-4707-0043
  • BK-4707-0044
  • BK-4707-018
Kennung:

BK-4707-0043

Objektbezeichnung:

NSG Rotthäuser Bachtal

Link zur Karte: BK-4707-0043
Objektbeschreibung: Asymmetrisches, von Norden nach Süden verlaufendes Bachtal mit seinen Seitentälchen am Rande des Bergischen Landes mit einem vielfältig gegliederten Biotopkomplex. Der Rotthäuser Bach ist im Norden und Süden des Gebietes zu einer Kette von insgesamt 20 kleineren und größeren Teichen aufgestaut. Die größeren Teiche weisen teilweise Flachufer mit ausgedehntem Röhricht auf. Die kleineren Teiche haben überwiegend ein Steilufer. In aufgelassenen Teichen haben sich Röhrichte entwickelt. Der Rotthäuser Bach ist begradigt und eingetieft. Im Zentrum des Tals durchfließt er ausgedehnte Schilfröhrichte, in denen sich das Drüsige Springkraut stark ausbreitet. Kleinflächig sind im Talgrund Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren und Seggenrieder anzutreffen. Auf den steilen Osthängen des Bachtals und in den meist trockenen Seitentälchen erstrecken sich ausgedehnte bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder, denen z.T. stärker Stieleiche beigemischt ist. Daneben finden sich Birkenwälder und ein kleiner Roteichenbestand. An den quelligen Hangfüßen finden sich als schmaler Saum zwischen Röhricht und Buchenwald ein Erlenwald bzw. Grauerlengebüsch. Im nördlichen Teil des Bachtals werden die weniger steilen Seitentälchen als Wiesen und Schafweiden genutzt, teilweise sind diese brachgefallen. Entlang der Teiche wächst hier ein Pappelbestand. Der Koppelsbach ist der nördliche Zufluss zum Rotthäuser Bach. In seinem engen Bachtal und den Seitentälchen wachsen bachbegleitende Erlenwälder mit einen großen Vorkommen des Riesenschachtelhalms im Kontakt mit quellig durchsickerten Grauweidengebüschen, Röhricht und Seggenriedern. In den trockengefallenen Teichen im Süden des Koppelsbaches kommen große Bestände der Rispenseggen vor. An den Hängen wachsen Buchen- und Buchen-Eichen-Wälder, in kleinerem Umfang Roteichen und Fichten. Über dem nordwestlichen Abschnitt des Bachtals verläuft eine Hochspannungsleitung unter der ausgedehnte Gebüschen wachsen. Die Seitentälchen sind auf den Höhen von artenarmen Honiggras-Wiesen, Pferdeweiden, einer jüngeren Obstwiese sowie einer Aufforstung umgeben. Die besondere Bedeutung des Gebietes liegt in dem Vorkommen von ausgedehnten alt- und totholzreichen bodensauren Buchenwäldern (FFH-Lebensraumtyp) mit einem guten bis hervorragenden Erhaltungszustand sowie in dem Vorkommen von gut charakterisierten bachbegleitenden Erlen-Eschenwälder (prioritärer FFH-Lebensraumtyp) mit einem großen Bestand der Rote Liste-Art Riesenschachtelhalm. Die großen Schilfflächen in enger Verzahnung mit Teichen, Seggenriedern, Feuchtwiesen und Weidengebüschen bieten Wasserralle Teichrohrsänger, Rohrammer, Feldschwirl und Sumpfrohrsänger und dem Eisvogel einen geeigneten Lebensraum. Die Teiche und Tümpel bieten, sofern sie ohne Fischbesatz sind, idealen Laichplatz für Amphibien und Reproduktionshabitat für Libellen. Das Bachtal ist mit seiner vielfältigen strukturreichen Biotopausstattung typisch ist für Täler am Westrand des Bergischen Landes Für den landesweiten Biotopverbund hat das Gebiet als Bindeglied zwischen Lößlandschaft und Mittelgebirge Bedeutung innerhalb des Rheinterrassen-Korridors. Im regionalen Biotopverbund steht es in Wechselwirkung mit den Naturschutzgebieten der Düsselaue. Im Gebiet gilt es die strukturreichen Bachtäler mit ihren landschaftstypischen Lebensräumen zu erhalten, zu optimieren und teilweise auch wieder herzustellen (z.B. ausgebaute Bachabschnitte). Schutz und Erhaltung der großflächigen Buchenwälder durch naturnahe Waldbewirtschaftung.
Kennung:

BK-4707-0044

Objektbezeichnung:

NSG Moper Bachtal

Link zur Karte: BK-4707-0044
Objektbeschreibung: Das Morper Bachtal stellt sich als vielgestaltig gegliederter Biotopkomplex dar. Der begradigte Rotthäuser Bach durchfließt im Norden ein ausgedehntes Schilf-Röhricht. Im weiteren Verlauf wird er zu zwei hintereinander geschalteten Teichen aufgestaut, wobei der höhergelegene eine ausgeprägte Flachwasserzone mit angrenzendem Weidengebüsch besitzt. Die Teiche sind im Osten von ausgedehnten Weiden umgeben. Auf den südlich angrenzenden Grünlandflächen entlang des Baches hat sich eine typische Feuchtgrünlandkomplex mit Feuchtweiden, brachgefallenem Feuchtgrünland mit flächigen Hochstaudenfluren und Schilfröhricht entwickelt. Der Rotthäuser Bach wird hier von einer gut ausgebildeten linienförmigen Hochstaudenflur (FFH-Lebensraumtyp) begleitet. Weiter bachabwärts befindet sich der Morper Bruch, ein ausgedehnter Erlenbruch mit offenen Wasserflächen und seltenen Arten wie Riesenschachtelhalm und Wasserfeder. In diesem verlaufen zahlreiche Entwässerungsgräben. In dem höher gelegenen Bereich des Bruchs dominieren Brombeere und Brennnessel. Vereinzelt kommen Hybridpappeln vor. Nach Osten hin grenzt an den Bruchwald, getrennt durch einen Weg ein Acker an. Weiter südlich durchfließt der Bach einen größeren Seggenbestand, Wiesenbrachen und eine kleine Feuchtwiese. An das Gebiet angrenzend liegen zwei Hofstellen mit hofnahen Obstwiesen. Auf dem steilen Osthang wächst ein geschlossener Waldbestand. Nur im südlichen Teil ist auch der Westhang bewaldet. Bei den Wäldern handelt es sich zum großen Teil um naturnahe bodensaure Hainsimsen- Buchenwälder mit teilweise hohem Altholzanteil. Daneben sind die Hänge auch mit Eichen- und Buchen- Eichenwälder sowie Hainbuchen-Eichenwälder bestockt. Im Südosten verläuft von Nord nach Süd ein alter bewaldeter Hohlweg. Das parallel verlaufende Tälchen wurde mit Eschen aufgeforstet. Am Südost kleine Flächen mit Bergahorn und Lärche. Die stark reliefierten großen Waldflächen im Süden werden von zahlreichen Wegen durchzogen, die intensiv von Mountainbikern genutzt werden. Die besondere Bedeutung ergibt sich aus den großflächigen alten und jungen Buchenwäldern (FFH-Lebensraumtyp). Durch seinen Alt- und Totholzreichtum stellen sie für Höhlenbrüter wie dem Schwarzspecht einen wichtigen Lebensraum dar. Der seltene Bruchwald ist Lebensraum für den seltenen Riesenschachtelhalm und die Wasserfeder. Die Gewässer erfüllen eine wichtige Funktion als Amphibienlaichgewässer und stellen einen wertvollen Lebensraum für andere an offene Wasserflächen gebundene Organismen dar. Die reichhaltige Ausstattung im Auenbereich mit den geschützten Biotoptypen Röhricht, feuchten Hochstaudenfluren, Feuchtweiden, Seggenbestände und der Verzahnung dieses Teilbereiches mit den angrenzenden Wäldern bildet ein gut ausgeprägtes Bachtal, wie es typisch ist für Täler am Westrand des Bergischen Landes Für den landesweiten Biotopverbund hat das Gebiet als Bindeglied zwischen Lößlandschaft und Mittelgebirge Bedeutung innerhalb des Rheinterrassen-Korridors. Im regionalen Biotopverbund steht es in Wechselwirkung mit den Naturschutzgebieten der Düsselaue. Im Gebiet gilt es den vielgestaltig gegliederter Biotopkomplex mit zu erhalten und zu optimieren. Schutz und Erhalt der großflächigen Buchenwälder durch naturnahe Waldbewirtschaftung. Schutz und Optimierung des Bruchwaldes durch Schließen der Entwässerungsgräben. Anlegen von Kleingewässern. Wiederherstellung eines naturnahen Fließgewässers. Schaffung einer Pufferzone zu den angrenzenden Äckern nach Westen hin (außerhalb des NSG).
Lebensraumtypen:
  • Feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe <6430> (0,28 ha)
  • Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagetum) <9110> (57,75 ha)
  • Auen-Waelder mit Alnus glutinosa und Fraxinus excelsior (Alno-Padion, Alnion incanae, Salicion albae) <91E0> (2,72 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Laubwaelder ausserhalb von Sonderstandorten (nicht FFH-LRT) <NA00> (21,84 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Moor- und Bruchwaelder (nicht FFH-LRT) <NAC0> (1,53 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete flaechige Gebuesche und Baumgruppen <NBB0> (2,20 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete linienfoermige Gehoelzstrukturen und Einzelbaeume <NBD0> (2,40 ha)
  • Schutzwuerdige und gefaehrdete Suempfe, Riede und Roehrichte (nicht FFH-LRT) <NCC0> (8,93 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes mesophiles Wirtschaftsgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NE00> (6,40 ha)
  • Schutzwuerdiges und gefaehrdetes Nass- und Feuchtgruenland incl. Brachen (nicht FFH-LRT) <NEC0> (2,08 ha)
Geschützte Biotope (§62):
  • Auwaelder (2,09 ha)
  • Bruch- und Sumpfwaelder (2,15 ha)
  • Roehrichte (8,05 ha)
  • Seggen- und binsenreiche Nasswiesen (2,08 ha)
  • Suempfe (0,88 ha)
Biotoptypen:
  • Eichen-Buchenmischwald <AA1> (1,30 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AA2> (1,60 ha)
  • Buchenmischwald mit gebietsfremden Laubbaumarten <AA3> (0,70 ha)
  • Eichenwald <AB0> (6,70 ha)
  • Buchen-Eichenmischwald <AB1> (9,10 ha)
  • Birken-Eichenmischwald <AB2> (0,40 ha)
  • Eichenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <AB3> (0,20 ha)
  • Hainbuchen-Eichenmischwald <AB9> (3,50 ha)
  • Erlenwald <AC0> (1,24 ha)
  • Birkenwald <AD0> (4,00 ha)
  • Nadelbaum-Birkenmischwald <AD3> (0,20 ha)
  • Pappelwald <AF0> (0,80 ha)
  • Fichtenwald <AJ0> (0,40 ha)
  • Eschenwald <AM0> (1,60 ha)
  • Eschenmischwald <AM1> (0,20 ha)
  • Roteichenmischwald <AO1> (1,80 ha)
  • Eichen-Hainbuchenmischwald <AQ1> (0,50 ha)
  • Ahorn-/Lindenwald <AR0> (0,30 ha)
  • Laerchenmischwald <AS1> (0,90 ha)
  • Schlagflur <AT0> (0,60 ha)
  • Gehoelzarme Waldflaeche unbekannter Herkunft <AT5> (2,00 ha)
  • Vorwald, Pionierwald <AU2> (0,20 ha)
  • Waldrand <AV0> (2,00 ha)
  • Feldgehoelz aus einheimischen Baumarten <BA1> (0,70 ha)
  • Gebuesch, Strauchgruppe <BB0> (2,20 ha)
  • Stark verbuschte Gruenlandbrache (Verbuschung > 50%) <BB3> (0,90 ha)
  • Hecke <BD0> (1,00 ha)
  • Gehoelzstreifen <BD3> (0,80 ha)
  • Weiden-Ufergehoelz <BE1> (1,30 ha)
  • Erlen-Ufergehoelz <BE2> (0,20 ha)
  • Baumgruppe, Baumreihe <BF0> (2,40 ha)
  • Kopfbaumgruppe, Kopfbaumreihe <BG0> (0,60 ha)
  • Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flaechen mit Laubbaeumen <BM2> (1,30 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <CF2> (0,20 ha)
  • Fettwiese <EA0> (12,70 ha)
  • Fettweide <EB0> (16,40 ha)
  • Nass- und Feuchtgruenland <EC0> (0,30 ha)
  • Gruenlandbrache <EE0> (3,60 ha)
  • Brachgefallene Fettwiese <EE1> (0,50 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <EE3> (0,60 ha)
  • Gering bis maessig verbuschte Gruenlandbrache <EE5> (1,90 ha)
  • Fischteich <FF2> (6,40 ha)
  • Acker <HA0> (6,00 ha)
  • Ackerbrache <HB0> (0,30 ha)
  • Hohlweg <HG0> (0,30 ha)
  • Garten, Baumschule <HJ0> (0,08 ha)
  • Streuobstwiese <HK2> (1,60 ha)
  • Streuobstweide <HK3> (0,27 ha)
  • Hofplatz, Lagerplatz <HT0> (0,60 ha)
  • Feuchter (nasser) Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <KA0> (0,20 ha)
  • ohne Zuordnung <OZ> (NaN ha)
  • Buchenwald <xAA0> (39,26 ha)
  • Eichen-Buchenmischwald <xAA1> (4,62 ha)
  • Buchenmischwald mit einheimischen Laubbaumarten <xAA2> (13,88 ha)
  • Gewaesserbegleitender feuchter Saum bzw. linienf. Hochstaudenflur <xKA2> (0,28 ha)
  • Erlen-Bruchwald <yAC4> (1,35 ha)
  • Bruchgebuesch <yBB5> (0,18 ha)
  • Grossseggenried <yCD0> (0,66 ha)
  • Rasen-Grossseggenried <yCD1> (0,22 ha)
  • Roehrichtbestand <yCF0> (1,00 ha)
  • Roehrichtbestand hochwuechsiger Arten <yCF2> (7,05 ha)
  • Nass- und Feuchtwiese <yEC1> (0,73 ha)
  • Nass- und Feuchtweide <yEC2> (0,96 ha)
  • Brachgefallenes Nass- und Feuchtgruenland <yEE3> (0,40 ha)
  • Bachbegleitender Erlenwald <zAC5> (1,70 ha)
  • Weiden-Bruchwald <zAE3> (0,62 ha)
  • Bachbegleitender Eschenwald <zAM2> (0,39 ha)
Rote Liste Arten 2010 NRW:
  • Eisvogel (Alcedo atthis) <RL *>
  • Rotmilan (Milvus milvus) <RL 3>
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius) <RL *S>
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus) <RL *>
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus) <RL k.A.>
  • Wasserralle (Rallus aquaticus) <RL 3>
Planungsrelevante Arten:
Pflanzenarten:
  • Adlerfarn (Pteridium aquilinum (subsp. aquilinum))
  • Artengruppe Schlank-Segge (Carex acuta agg.)
  • Asch-Weide (Salix cinerea subsp. cinerea)
  • Asch-Weide Sa. (Salix cinerea)
  • Aufrechter Igelkolben (Sparganium erectum)
  • Bachbunge (Veronica beccabunga (subsp. beccabunga))
  • Behaarte Segge (Carex hirta)
  • Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)
  • Berg-Ehrenpreis (Veronica montana)
  • Bitteres Schaumkraut (Cardamine amara)
  • Bittersuesser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Blut-Ampfer (Rumex sanguineus)
  • Breitblaettrige Stendelwurz (Epipactis helleborine)
  • Breitblaettriger Rohrkolben (Typha latifolia)
  • Brombeere Sa. (Rubus sectio Rubus)
  • Brombeere unbestimmt (Rubus spec.)
  • Draht-Schmiele (Deschampsia flexuosa)
  • Druesiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
  • Duennaehrige Segge (Carex strigosa)
  • Echte Nelkenwurz (Geum urbanum)
  • Echter Kreuzdorn (Rhamnus cathartica)
  • Echtes Maedesuess (Filipendula ulmaria (subsp. ulmaria))
  • Echtes Springkraut (Impatiens noli-tangere)
  • Efeu (Hedera helix (subsp. helix))
  • Eibe (Taxus baccata)
  • Eingriffliger Weissdorn (Crataegus monogyna)
  • Esche (Fraxinus excelsior (subsp. excelsior))
  • Europaeische Laerche (Larix decidua (subsp. decidua))
  • Fichte (Picea abies)
  • Flatter-Binse (Juncus effusus (subsp. effusus))
  • Flattergras (Milium effusum)
  • Flutender Schwaden (Glyceria fluitans)
  • Flutender Schwaden Sa. (Glyceria fluitans agg.)
  • Frauenfarn (Athyrium filix-femina)
  • Gefluegelte Braunwurz (Scrophularia umbrosa)
  • Gegenblaettriges Milzkraut (Chrysosplenium oppositifolium)
  • Gelbe Schwertlilie (Iris pseudacorus)
  • Gemeine Waldsimse (Scirpus sylvaticus)
  • Gemeiner Beinwell (Symphytum officinale)
  • Gemeiner Blutweiderich (Lythrum salicaria)
  • Gemeiner Froschloeffel Sa. (Alisma plantago-aquatica agg.)
  • Gemeiner Gilbweiderich (Lysimachia vulgaris)
  • Gewoehnliche Eberesche (Sorbus aucuparia)
  • Gewoehnliche Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)
  • Gewoehnlicher Glatthafer i.e.S. (Arrhenatherum elatius var. elatius)
  • Gewoehnlicher Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)
  • Gewoehnliches Schilf i.e.S. (Phragmites australis var. australis)
  • Grosse Brennessel (Urtica dioica)
  • Grosser Dornfarn (Dryopteris dilatata)
  • Grosses Hexenkraut (Circaea lutetiana)
  • Gruene Teichbinse Sa. (Schoenoplectus lacustris agg.)
  • Gundermann (Sa.) (Glechoma hederacea agg.)
  • Hain-Gilbweiderich (Lysimachia nemorum)
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
  • Haselnuss (Corylus avellana)
  • Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
  • Himbeere (Rubus idaeus)
  • Hohe Schluesselblume (Primula elatior)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. marilandica))
  • Hybridpappel-Kultursorte (Populus canadensis (cvar. serotina))
  • Kleinbluetiges Springkraut (Impatiens parviflora)
  • Kleine Wasserlinse (Lemna minor)
  • Kleiner Dornfarn (Dryopteris carthusiana)
  • Kohl(-Kratz)distel (Cirsium oleraceum)
  • Kriechender Arznei-Baldrian (Valeriana excelsa subsp. excelsa)
  • Kriechender Guensel (Ajuga reptans)
  • Mittleres Hexenkraut (Circaea intermedia (C. alpina x lutetiana))
  • Moor-Labkraut (Galium uliginosum)
  • Moschuskraut (Adoxa moschatellina)
  • Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa)
  • Rasen-Schmiele Sa. (Deschampsia cespitosa agg.)
  • Riesen-Schachtelhalm (Equisetum telmateia)
  • Rippenfarn (Blechnum spicant)
  • Rispen-Segge (Carex paniculata (subsp. paniculata))
  • Rohr-Glanzgras (Phalaris arundinacea (subsp. arundinacea))
  • Rot-Eiche (Quercus rubra)
  • Rotbuche (Fagus sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
  • Sal-Weide (Salix caprea (subsp. caprea))
  • Sand-Birke (Betula pendula)
  • Sauerampfer (Rumex acetosa (subsp. acetosa))
  • Scharbockskraut (Ficaria verna)
  • Schein-Zypergras-Segge (Carex pseudocyperus)
  • Schilf (Phragmites australis (subsp. australis))
  • Schlehe (Prunus spinosa agg.)
  • Schwarz-Erle (Alnus glutinosa)
  • Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)
  • Silber-Weide (Sa.) (Salix alba agg.)
  • Spitz-Ahorn (Acer platanoides)
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
  • Stiel-Eiche (Quercus robur (subsp. robur))
  • Suesskirsche (Prunus avium)
  • Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris)
  • Sumpf-Helmkraut (Scutellaria galericulata)
  • Sumpf-Hornklee (Lotus pedunculatus)
  • Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre)
  • Sumpf-Pippau (Crepis paludosa)
  • Sumpf-Schachtelhalm (Equisetum palustre)
  • Sumpf-Segge (Carex acutiformis)
  • Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum)
  • Wald-Hainsimse (Luzula sylvatica)
  • Wald-Segge (Carex sylvatica (subsp. sylvatica))
  • Wasser-Minze (Mentha aquatica)
  • Wasserdost (Eupatorium cannabinum (subsp. cannabinum))
  • Weide unbestimmt (Salix spec.)
  • Weisse Hainsimse (Luzula luzuloides)
  • Wiesen-Baerenklau (Heracleum sphondylium)
  • Wiesenfuchsschwanzgras (Sa.) (Alopecurus pratensis agg.)
  • Winkel-Segge (Carex remota)
  • Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
  • Zottiges Weidenroeschen (Epilobium hirsutum)
  • Zweizeilige Segge (Carex disticha)
Tierarten:
  • Eisvogel (Alcedo atthis)
  • Rotmilan (Milvus milvus)
  • Schwarzspecht (Dryocopus martius)
  • Teichrohrsaenger (Acrocephalus scirpaceus)
  • Waldwasserlaeufer (Tringa ochropus)
  • Wasserralle (Rallus aquaticus)
Schutzziele: Erhalt und Entwicklung der großflächigen Buchenwälder durch naturnahe Waldbewirtschaftung. Erhalt eines strukturreichen, vielfältig gegliederten Bachtales mit bachbegleitenden Erlen-Eschenwäldern, Bruchwald, Weidengebüsch, Quellen, Teichen, Bächen, Röhricht, Seggenriedern, Feuchtwiesen, Hochstaudenfluren, Grünland, Brachen, Obstwiesen, Gebüsch, Hecken und Feldgehölzen. Wiederherstellung eines naturnahen Baches.Erhalt und Entwicklung eine Alt- und totholzreichen Hainsimen-Buchenwaldes mit naturnaher Bewirtschaftung. Erhaltung und Entwicklung eines Erlenbruches durch Schließen der Entwässerungsgräben, Erhalt des Feucht- und Nassgrünlandes, der feuchten Hochstaudenfluren, der Röhrichtbestände, Seggenrieder und des Grünlandes. Anlegen von Kleingewässern. Wiederherstellung eines naturnahen Fließgewässers. Entwicklung eines Pufferstreifens zu den angrenzenden Ackerflächen zur Verminderung des Nährstoffeintrags.
Gefährdungen:
  • Angelsport, Fischerei
  • Anpflanzung nicht autochthoner Arten
  • Ausbreitung Problempflanzen
  • Einwanderung, Ausbreitung Neophyten
  • Eutrophierung
  • Freizeitaktivitaeten
  • intensive Beweidung
Maßnahmen:
  • Altholz erhalten
  • Entbuschen einer Flaeche
  • Entnahme nicht bodenst. Gehoelze im Rahmen der forstl. Nutzung
  • Entwaesserungsgraeben verfuellen, schliessen
  • extensive Gruenlandbewirtschaftung, Beweidung
  • fischereiliche Nutzung regeln
  • Fliessgewaesser renaturireren
  • Foerderung bodenstaendiger Gehoelze
  • Gruenlandnutzung beibehalten
  • Horst- und Hoehlenbaeume erhalten, sichern
  • Neophyten beseitigen
  • nicht lebensraumtypische Gehoelze entnehmen
  • Obstbaumpflege
  • Weg, Pfad verlegen
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