Inhalt:
Titel
Name: (Objekt)Kennung
Bedeutung:
Angabe einer landesweit einheitlichen
Gebietskennziffer. Diese setzt sich für das Kataster der Geschützten
Biotope aus den Angaben GB und einer achtstelligen numerischen
Kennziffer aus der Kartenblattnummer der zugrunde liegenden TK 25
(Topographische Karte 1:25.000) und einer fortlaufenden vierstelligen
Nummer zusammen. Alle Teile werden durch einen Bindestrich getrennt.
Für das LANUV muss die Eingabe nach folgendem Muster 12-stellig erfolgen: GB-4711-0304.
Datenfeldformat:
obligatorisch, alphanumerisch, 64 Zeichen
Standard DV-Verfahren:
Die Eingabe erfolgt beim Anlegen eines Objekts:
- unter GISPAD im Zuge der Grafikerzeugung, die Kennung erscheint dann im Sachdatenerfassungsformular lesend;
- bei OSIRIS-PC im Kopfdatenteil durch Ersetzen der Fragezeichen in der Voreinstellung.
Die Objektkennung kann im Sachdatenerfassungsformular nicht mehr
editiert werden. Sofern mit OSIRIS-Transaktionsdatenbeständen
gearbeitet wird, ist eine Kennung aus der Liste der zulässigen
Kennungen zu wählen. Fehlen Transaktionskennungen, so sind diese beim
LANUV anzufordern, keinesfalls sind Kennungen ohne Transaktions-ID zu
erzeugen.
Im Rahmen der Fortschreibung darf eine vorhandene Objektkennung nicht verändert werden.
Name: Schutz
Bedeutung:
Angabe zum Schutzstatus bzw. zu Schutzvorschlägen gemäß §§ 20 – 23 LG NRW
Datenfeldformat:
obligatorisch;
Die Eingabe erfolgt aus einer Referenzliste
Der Eintrag: „kartiert als gesetzlich geschützter Biotop“ wird
- übernommen, sofern vorhanden
- vom Kartierer eingetragen
a) bei Neuflächen
b) wenn ein Biotop mit dem Eintrag „geschützt als gesetzlich geschützter Biotop“ (Status: abgestimmt) im Rahmen der Fortschreibung in seinen Grenzen deutlich verändert wird. Korrekturen von Digitalisierungsfehlern bleiben hiervon unberücksichtigt.
Der Eintrag: „geschützt als gesetzlich geschützter Biotop“ erfolgt ausschließlich durch Mitarbeiter des LANUV
Neben dem Eintrag „kartiert als gesetzlich geschützter Biotop" muss ein Schutzstatus / Schutzvorschlag gemäß §§ 20-23 LG NRW eingetragen werden.
Standard DV-Verfahren:
Die Eingabe erfolgt:
- unter GISPAD auf der Seite „Titel“
- bei OSIRIS-PC auf der Seite „Biotop/Schutz“.
Name: Biotoptyp
Bedeutung:
Auflistung aller im Gebiet vorkommenden
- Biotoptypen, sowie deren
- Flächenanteil in ha
- bzw. prozentual bezogen auf die Fläche des Gebietes und der
- Zugehörige Lebensraumtyp / Ökotyp sowie der
- Zugehörige § 62-Typ (Referenzliste)
Die Summe der Biotoptypenflächen muss 100 % erreichen. Der Anteil der „nicht § 62 – Biotoptypen" darf 10 % nur in begründeten Ausnahmefällen überschreiten (Hinweis unter „Allgemeine Bemerkungen"; Rücksprache mit dem LANUV erforderlich)
Datenfeldformat:
obligatorisch;
Die Eingabe des Biotoptyps erfolgt aus einer Referenz-Liste. Jedem
Eintrag muss mind. ein Vegetationstyp zugeordnet sein (abhängige
Tabelle „Vegetationstyp" auf Seite „Vegetation/Pflanzen"). Die Eingabe
der Fläche in ha ist obligatorisch. Der Flächenanteil wird durch
Betätigung der Taste „Fläche berechnen“ eingetragen. Ggf. vorhandene
Flächenanteile in %, die keine korrespondierende ha-Angabe haben,
müssen durch Betätigung der Taste „Fläche berechnen“ in ha umgerechnet
werden. Jedem Biotoptyp muss ein Lebensraumtyp zugeordnet werden. Die
Eingabe erfolgt aus einer Referenzliste.
Die Aggregation von Biotoptypen aus der Objektklasse BT ist möglich.
Standard DV-Verfahren:
Die Eingabe erfolgt:
- unter GISPAD auf der Seite „Titel“ für Flächenanteilberechnung bitte entsprechende Funktion verwenden
- bei OSIRIS-PC auf der Seite „Biotop/Schutz“.
Name: Z-Code (Zusatzbezeichnung)
Bedeutung:
Auflistung der den Biotoptyp näher beschreibenden Merkmale
Datenfeldformat:obligatorisch;
Für jeden Biotoptyp ist mindestens ein Eintrag erforderlich. Die in der
§ 62 – Kartieranleitung aufgeführten obligaten bzw. fakultativen
Zusatzcodes sind zu berücksichtigen. Die Eingabe erfolgt aus einer
Referenzliste.
Standard DV-Verfahren:
Die Eingabe erfolgt:
- unter GISPAD auf der Seite „Titel“
- bei OSIRIS-PC auf der Seite „Biotop/Schutz“.